gillian philip, ravenstorm island„Mason neigte den Kopf. »Diese Steine sehen nicht nur hübsch aus. Sie können noch viel mehr: Sie sind die Talismane von Schloss Ravenstorm. Ihr müsst sie immer bei euch tragen.« Molly schaute verwundert zu Mason hoch – erlaubte er sich einen Scherz mit ihnen? – aber seine Augen waren dunkel und todernst.“ (S. 35)

Die zwölfjährige Molly Cornell und ihr kleiner Bruder Jack verbringen ihren Sommer bei Onkel Bill und Tante Catherine, während ihre Eltern sich auf ihrer Sommertournee als Zauberkünstler befinden. Molly ahnt nicht, wie magisch sich ihr Aufenthalt auf Ravenstorm Island entwickeln wird.

katherine rundell, ein unvorstellbar unsinniges abenteuer„Eine Kette mit Smaragd. Dieser Gedanke durchzuckte Vita wie ein Stromstoß. Sie konnte die Burg nicht zurückerobern; aber ein Smaragd war etwas anderes. Ein Smaragd, so groß wie das Auge eines Löwen und Tausende Dollar wert – der konnte alles ändern. Ich kann ihn finden. Ich kann ihn zurückholen. Und ich könnte ihn verkaufen. Ich könnte mit dem Erlös einen Anwalt bezahlen und diesen Sorrotore zwingen, Grandpa sein Zuhause zurückzugeben.“ (S. 26)

Vita und ihre Mutter machen sich in der Zwischenkriegszeit mit dem Schiff auf den Weg von England nach New York, um ihren Großvater nach England zu holen. Dieser war einer handfesten Gaunerei aufgesessen, bei dem er an den Syndikats-Boss und Millionär Victor Sorrotore die Familienburg Hudson-Castle verloren hat. Vita weigert sich, den Betrug zu akzeptieren und überlegt sich einen waghalsigen Plan.

anne becker, die beste bahn meines lebens„In dem schmalen Schatten der Hecke hockte tatsächlich ein Huhn. »Gehört das jetzt auch uns?« Tobi stieg aus dem Sandkasten und ging langsam auf das Huhn zu. »Natürlich nicht« Das Huhn gackerte und rannte mit den Flügeln flatternd quer durch den Garten. Und dann sah ich Flo zum ersten Mal.“ (S. 14)

Der dreizehnjährige Jan ist zutiefst enttäuscht, als er umziehen und seinen Schwimmverein verlassen muss, weil sein Vater eine neue Arbeit angenommen hat. Bald aber lernt er seine neue Nachbarin und Schulkollegin Flo kennen, zu der er sich immer mehr hingezogen fühlt. Doch ein unangenehmes Geheimnis lastet auf seiner Seele.

karsten brensing, die spannende welt der viren und bakterien„Anfang 2020 erlebten Schüler auf der ganzen Welt eine große Überraschung: Coronaferien. Doch anders als bei Hitzefrei wurde nicht gejubelt. Die Welt hielt den Atem an und erwartete die größte Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Grund: ein Virus, das im Verhältnis zu uns nicht größer ist als eine Maus zur Erde.“ (S. 8)

Seit Beginn der „Corona Krise“ hat sich das Leben der Menschen weltweit verändert. Grund genug, sich über das Wesen von Viren und Bakterien sowie deren Gefahren aber auch über deren Nutzen für uns Menschen etwas näher zu informieren.

friedl hofbauer, sagen aus tirol„Überall in den Gebirgen Tirols wohnen Salige Frauen und Fräulein. Sie können sich in Wolken verwandeln und ihr Haar in Sonnenstrahlen, denn sie wollen nicht, dass die Menschen erfahren, wer sie in Wirklichkeit sind. Immer wieder kommen Salige in die Täler herunter oder auch in einsame Bauernhöfe hoch oben. Dort helfen sie, wo es Not tut.“ (S. 7)

Sagen haben einen wahren Kern, in denen sich die Lebenswelt eines Landes widerspiegelt. Und auch die übernatürlichen und magischen Wesen, weisen in den jeweiligen Regionen ihre ganz eigenen Besonderheiten auf.

tanja voosen, die zuckermeister„»Madame Picot eröffnete damals einen kleinen Laden namens Bittersüß. Dort stellte sie Schokolade her und verzauberte mit ihren Köstlichkeiten ganz Belony. Sehr schnell sprach sich herum, dass ein Besuch in ihrer Schokoladenstube, wahre Wunder bewirkte. Wer einmal ihre Kreationen gekostet hatte, war bald darauf Probleme und Sorgen los. Es war wie … verzaubert!«“ (S. 11)

Die zwölfjährige Elina Pfeffer lebt mit ihren Eltern, ihrem jüngeren Bruder Piet und ihrem Opa in der kleinen Stadt Belony. Die Geschichte um Madame Picot und ihr Süßigkeitenladen, die Elina für ein nettes Märchen hält, sind zu einer Touristenattraktion geworden. Doch plötzlich beginnen sich merkwürdige Dinge zu ereignen.

chris colfer, eine düstere warnung„»Wir sind entführt worden«, sagte Jacob. »Diese Männer planen, in zwei Monaten in die Märchenwelt einzufallen. Wenn wir ihnen kein Portal präsentieren, werden sie unsere Familie büßen lassen!« Mutter Gans klappte die Kinnlade herunter, und ihr Blick sprang zwischen den Brüdern und den Soldaten hin und her.“

Alex und Connor Bailey ist es mit Hilfe ihrer Großmutter, der Guten Fee, gelungen, über ein Portal die Märchenwelt zu betreten, aus der einst ihr verstorbener Vater gekommen war. Während Connor wieder zu seiner Mutter und seinem Stiefvater zurückgekehrt ist, wird Alex von ihrer Großmutter zur nächsten Guten Fee ausgebildet.

akram el-bahay, lias und der herr der wellen„Das Haus hatte eine Stimme gehört, die ihm unbekannt war. Und doch schien sie auf wundersame Weise vertraut. Es war eine Stimme, die der Wind ganz unerwartet mit sich brachte. Und in der eine Geschichte sicher hervorragend klingen würde. Lebendig. Aufregend. Echt. Eine Stimme, die der Geschichte, in der das Haus selbst steckte, womöglich eine Wendung zum Guten geben konnte.“ (S. 9)

Lias ist alles andere als begeistert, als er mit seinen Eltern aus seiner vertrauten Umgebung in der Stadt in ein altes, heruntergekommenes Haus übersiedeln muss. Nach dem unerwarteten Verschwinden seiner Großtante Hermine war die Familie von einem Notar über die Schenkung des Hauses verständigt worden.

markus orths, luftpiraten„Es gibt jede Menge Luftlöcher am Himmel, weit jenseits der Wolken. Die Menschen auf der Erde können sie leider nicht sehen. Erstens ist Luft für sie unsichtbar. Und zweitens sind Löcher für sie unsichtbar. Luftlöcher sind also doppelt unsichtbar.“ (S. 7)

Hoch droben am Himmel zwischen den Wolken hausen in unsichtbaren Luftlöchern die Luftpiraten. Es sind raue Einzelgänger, die ständig schlechte Laune haben. Alle haben eine Augenklappe, mit denen sie ihr gefährliches Blitzauge verbergen, mit dem sie richtige Blitze schleudern können.

thomas taylor, malamander„Ich heiße übrigens Herbert Lemon. Die meisten nennen mich Herbie. Wie man an meiner Kappe sehen kann, bin ich der Sachenfinder des Grand Nautilus Hotels. Irgendjemand hat mir mal erzählt, dass die meisten Hotels keinen Sachenfinder beschäftigen, aber das kann nicht stimmen. Was tun die mit all den verloren gegangenen Gegenständen?“ (S. 10)

In der kleinen Hafenstadt Eerie-on-Sea geht die Sage vom Malamander um, einem Fischmenschen, der jedes Jahr ein rotes leuchtendes Ei legt. Er wartet vor der Küste auf seinen Partner und verschlingt das Ei, wenn dieser nicht erscheint. Wem es aber gelingt, das magische Ei in seinen Besitz zu bringen, dem werden alle Wünsche erfüllt.