Ali Standish, Baskerville Hall - Das Tal der Lügen
„Arthur Conan Doyle hatte einen Mordfall aufzuklären. Und zwar möglichst noch vor dem Mittagessen. Sein Magen knurrte so laut, dass es durch das staubige Schlafzimmer hallte. Professor Sherlock Holmes zog die Augenbraue hoch. »Denken Sie nach, Arthur. Wir wollen hier schließlich fertig werden. Noch einmal von vorn: Was ist bekannt?«“ (S. 11)
Der junge Arthur Conan Doyle besucht die geheimnisvolle Eliteschule Baskerville Hall, in dem besonders talentierte Schüler in den Bereichen Technik, Politik, Naturwissenschaften u.a. ausgebildet werden. Arthur selbst wird in den „Integralzirkel“ aufgenommen, in dem alle Studiengebiete unterrichtet werden und der vom berühmten Detektiven Sherlock Holmes persönlich geleitet wird. In den vorangegangenen Abenteuern konnte Arthur sein spezielles Talent für mysteriöse Fälle unter Beweis stellen, eine Fähigkeit, die er in dem neuen Fall dringend benötigen wird.
„Welche Länder grenzen an Österreich?
„Zwei Kinder werden im selben Krankenhaus geboren. Zwei Stimmchen schreien laut, dann schweigen sie. Ihre Herzen stocken. Ihre Lungen bleiben leer. Menschen rennen, Maschinen piepen. Eltern schreien. Nach einer Ewigkeit strömt neue Luft in ihre Lungen. Zwei Herzchen schlagen. Vor Freude schluchzen die Eltern. Alles ist gut gegangen. Wäre da nicht … Wäre da nicht ein Riss im Universum, der nun von einer Welt zur anderen führt.“ (S. 7)
„Bo Delafort war gerade zwölf geworden, als sie den Mond aus dem Schlamm der Themse zog. Sie hatte nicht nach ihm gesucht, und das war der entscheidende Punkt. Schätze findet man nicht, man wird von ihnen gefunden, wie die Flussleute gern sagten. Man braucht dafür nur ein offenes Herz.“ (S. 9)
„»Hyperraumkoordinaten sind eingegeben«, informiert Arisa. »Das wird ein langer Flug.« »Dann machen wir uns besser gleich auf den Weg«, sagt Brock. »Parishvi braucht uns.« »Aye aye, Captain!« Mit einer Lichtexplosion tritt die Phönix aus dem gewohnten Universum in den Hyperraum ein. Mit Kurs auf den Planeten namens Erde.“ (S. 10)
„Hey Du! Erstens kommt es anders / und zweitens: nichts ist sicher / drittens: lass besser das gekicher / dies ist ein abenteuerbuch / und dich ereilt ein fluch / wenn du es nicht zu ende liest / gruß / das Dichterbiest“
„Für die alten Griechen hatten die Naturgewalten sowie Erde und Himmel die Gestalt von Göttern. Die ersten Götter, die sogenannten Urgötter, entsprangen dem Chaos und erschufen später die Riesen und Titanen. Laut dem griechischen Dichter Hesiod gab es zu Beginn der Zeit nichts als eine formlose und unendliche Leere, die Chaos genannte wurde. Aus dieser instabilen Kraft entstanden die Göttin Nyx und ihr Bruder Erebos als dunkle Wesen.“ (S. 10)
„Den Blick fest auf den Horizont geheftet, macht Mika einige weitere Schritte. Wenn sie jetzt ausgleitet, kann sie sich nirgends festhalten, sie würde einfach das Blech hinunterrutschen und auf die Straße stürzen. Wenn sie Glück hätte und mit den Füßen zuerst aufkäme, würde sie vielleicht überleben. Aber wahrscheinlich wäre sie sofort tot. Das Gefühl von Freiheit lässt ihr das Blut in den Adern rauschen.“ (S. 5)
„Sicher hast du schon einmal gehört, dass wir von Affen abstammen. Doch stimmt das wirklich? Und wie kamen die auf die Erde? Woher kommt überhaupt alles Leben her und warum können wir Menschen so viel, was andere Tiere nicht können? Es sind die großen Fragen des Lebens die uns in diesem Buch beschäftigen. Und es soll darum gehen, wie wir Menschen in der komplizierten Welt von heute zurechtkommen.“ (S. 8)
„Liebe Beatrice, verzeih mir, wenn ich heute Morgen etwas abgelenkt war. Dank dir ist mir eingefallen, dass ich eine äußerst wichtige Pflicht vernachlässigt habe. Das Siegel des Rastlosen Schläfers muss überprüft werden! Unglücklicherweise obliegt diese Aufgabe einem alten schusseligen Borstenvieh wie mir. Denn ich habe vollkommen vergessen, wo sich das Siegel befindet.“ (S. 55)