Chen Jiatong, Wild Stork - Beschützer des Waldes
„Weit im Norden des Waldes, am höchsten Punkt der Krone eines Flügelfruchtbaums, befand sich ein großes Nest. In diesem Nest lebte eine Familie von Störchen. Die Storchmutter Lilly kümmerte sich dort um drei quengelnde hungrige Küken. Lilly hatte glänzend schwarze Augen, einen spitzen Schnabel und schneeweißes Gefieder. Die Federn ihrer Flügel waren Schwarz und ihre schlanken langen Beine waren rot.“ (S. 11)
In einem Nest in den Wipfeln eines Urwaldbaumes kommt Einar gemeinsam mit seinen beiden Geschwistern Trio und Bino zur Welt. Quin ist der kleinste und schwächste der Storchkinder, der es hasst, mit seinen größeren Geschwistern um das Futter kämpfen zu müssen. Da Einar im Vergleich zu seinen Geschwistern einfach nicht wachsen will, wird er von seiner Mutter brutal aus dem Nest geworfen.
„Flora Brimble ein gut gelauntes Mädchen zu nennen, war eine glatte Übertreibung. Und wer will schon ein Buch mit einer Übertreibung beginnen, zumal die Ereignisse in den nächsten Kapiteln schon unglaublich genug sein werden. Versprochen! Also halten wir fest, unsere Flora war kein fröhlicher Sonnenschein. Sie war eher wie ein Regentag. Kein schlimmer, an dem es wie aus Kübeln schüttete. Nein, sie war eher wie ein feines Nieseln, das einen frech an der Nase kitzelt.“ (S. 7)
„Arthur Conan Doyle hatte einen Mordfall aufzuklären. Und zwar möglichst noch vor dem Mittagessen. Sein Magen knurrte so laut, dass es durch das staubige Schlafzimmer hallte. Professor Sherlock Holmes zog die Augenbraue hoch. »Denken Sie nach, Arthur. Wir wollen hier schließlich fertig werden. Noch einmal von vorn: Was ist bekannt?«“ (S. 11)
„Welche Länder grenzen an Österreich?
„Zwei Kinder werden im selben Krankenhaus geboren. Zwei Stimmchen schreien laut, dann schweigen sie. Ihre Herzen stocken. Ihre Lungen bleiben leer. Menschen rennen, Maschinen piepen. Eltern schreien. Nach einer Ewigkeit strömt neue Luft in ihre Lungen. Zwei Herzchen schlagen. Vor Freude schluchzen die Eltern. Alles ist gut gegangen. Wäre da nicht … Wäre da nicht ein Riss im Universum, der nun von einer Welt zur anderen führt.“ (S. 7)
„Bo Delafort war gerade zwölf geworden, als sie den Mond aus dem Schlamm der Themse zog. Sie hatte nicht nach ihm gesucht, und das war der entscheidende Punkt. Schätze findet man nicht, man wird von ihnen gefunden, wie die Flussleute gern sagten. Man braucht dafür nur ein offenes Herz.“ (S. 9)
„»Hyperraumkoordinaten sind eingegeben«, informiert Arisa. »Das wird ein langer Flug.« »Dann machen wir uns besser gleich auf den Weg«, sagt Brock. »Parishvi braucht uns.« »Aye aye, Captain!« Mit einer Lichtexplosion tritt die Phönix aus dem gewohnten Universum in den Hyperraum ein. Mit Kurs auf den Planeten namens Erde.“ (S. 10)
„Hey Du! Erstens kommt es anders / und zweitens: nichts ist sicher / drittens: lass besser das gekicher / dies ist ein abenteuerbuch / und dich ereilt ein fluch / wenn du es nicht zu ende liest / gruß / das Dichterbiest“
„Für die alten Griechen hatten die Naturgewalten sowie Erde und Himmel die Gestalt von Göttern. Die ersten Götter, die sogenannten Urgötter, entsprangen dem Chaos und erschufen später die Riesen und Titanen. Laut dem griechischen Dichter Hesiod gab es zu Beginn der Zeit nichts als eine formlose und unendliche Leere, die Chaos genannte wurde. Aus dieser instabilen Kraft entstanden die Göttin Nyx und ihr Bruder Erebos als dunkle Wesen.“ (S. 10)
„Den Blick fest auf den Horizont geheftet, macht Mika einige weitere Schritte. Wenn sie jetzt ausgleitet, kann sie sich nirgends festhalten, sie würde einfach das Blech hinunterrutschen und auf die Straße stürzen. Wenn sie Glück hätte und mit den Füßen zuerst aufkäme, würde sie vielleicht überleben. Aber wahrscheinlich wäre sie sofort tot. Das Gefühl von Freiheit lässt ihr das Blut in den Adern rauschen.“ (S. 5)