Sandra Reckers, Mein großes Kindergarten-Wimmelbuch
„Am Morgen begrüßt Erzieherin Valentina die ankommenden Kinder: Janis mit seinem tollen Spielzeug-Drachen, Alia und Amira, die heute Geburtstag feiern, Emil, immer mit der Nase im Buch, die flinke Turnerin Lotta und Pauli, den Jüngsten im Kindergarten Sonnenblume. Gemeinsam erleben sie jeden Tag etwas Neues und freuen sich alle sehr auf den Ausflug zum Wald-Kindergarten und das große Sommerfest.“
Im Kindergarten Sonnenblume ist was los. Wenn es am frühen Morgen die Eltern sich mit ihren Kleinen hektisch auf den Weg zum Kindergarten machen, aber auch am Vormittag und Nachmittag geht es beim Spielen so richtig zur Sache. Wenn dann noch ein Ausflug in den Wald unternommen wird, erleben die Kinder einen richtig abenteuerlichen Tag.
„Letzte Nacht hatte ich einen verrückten Traum. Ich war auf einem großen Fest. Statt Jeans und Weste trug ich einen Nadelstreifanzug, statt Baseballkappe und Turnschuhe einen rot-weiß gestreiften Schlips und spitze schwarze Schuhe. Zuerst wusste ich nicht, wo das Fest stattfand. Aber dann wurde mir klar, dass es die Aula meiner Schule sein musste.“ (S. 9f)
„Ein modernes Haus ist voller Technik – von Systemen, die sauberes Wasser liefern und die Lufttemperatur regeln, bis hin zu Apps, die das Licht einschalten, wenn niemand zu Hause ist, und Alarme, die es uns melden, wenn in der Küche etwas anbrennt.“ (S. 26)
„Im nicht sehr finsteren Finsterwald lebt die kleine Eulenhexe Petunia von und zu Nadelbaum mit ihren sieben kleinen Eulen. Und dann ist da noch Herr Spiegelei, Petunias Flugsauger. Er wohnt auch im Baumhaus. Wo er heute nur bleibt?“ (S. 10)
„Das ist der kleine Fuchs. Auf leisen Sohlen schlüpft er aus dem Bau. Er dreht seine feinen Ohren nach vorn. Wer ruft denn da? Schuhu! Neugierig läuft der kleine Fuchs los. Oh, der Wald ist aber groß? Doch was ist das?“
„Tiere sind sehr unterschiedlich. Immer wieder glaubte ich endlich alles bisher bekannte über ihre Anatomie zu wissen. Und immer wieder brachten mich umwerfende neue Erkenntnisse zum Staunen! Das ist es, was ich an der Wissenschaft so liebe: Es gibt immer etwas Neues zu entdecken … In diesem Buch nehme ich dich mit auf eine Reise ins Reich der Tiere.“ (S. 5)
„Es regnete. Es rieselte und rauschte. Es planschte und plätscherte. Die Katze saß oben im Baum. Ringsum war Wasser. »Jetzt ist es genug!«, sagte die Katze. »Jetzt soll es aufhören!« Aber es hörte nicht auf. Es regnete immer weiter. Das Wasser schwemmt die Erde weg. »Hilfe!«, sagte die Katze. »Mein Baum kippt um!« Sie schlug ihre Krallen in die Zweige und hielt sich fest.“
In der Erde wühlen, säen, gießen oder ernten: Beim Gärtnern lernst du ganz viel über die Natur. Wie lange dauert es zum Beispiel, bis ich meine selbst gesäten Radieschen essen kann? Wie viel Wasser brauchen Pflanzen und wie viel Sonne tut ihnen gut? Welche Insekten und Vögel leben in meinem Garten? Und was braucht ein Igel, um sich dort wohlzufühlen? Ganz egal, ob du einen kleinen Garten hast oder Pflanzen auf dem Balkon ziehst, Gärtnern macht einfach Spaß. Es klappt sogar auf einer hellen Fensterbank.“ (S. 3)
„Für den kleinen Maulwurf ist jeder Tag ein Abenteuer. Denn es gibt so viel zu erleben! Daheim im Wald veranstaltet er zum Beispiel Picknicks mit seinen Freunden. Am liebsten mit selbstgebackenem Erdbeerkuchen. Erdbeeren mag er nämlich besonders gern. »Auch wenn ich zuerst gar nicht wusste, wie diese leckeren roten Früchte heißen, die ich mit dem Igel immer nasche.«“ (S. 6)
„Hoch in den Bergen, dort wo die höchsten Bergspitzen den Himmel kratzen, am Fuße der Hohen Mut, da gurgelt ein glasklarer, bitterkalter Gletscherbach. Brrrhhh! Wenn du nur die große Zehe hineinhältst, dann läuft der ganze Fuß rot an.“ (S. 8)