Corinne Masciocchi (Red.), Geschichte der Welt.
„Wie dieses Buch zeigt, muss sich eine an der Zeitschiene ausgerichtete Geschichtsdarstellung keineswegs auf die bloße Auflistung von Kriegen, Eroberungen und Verträgen beschränken.“ (9)
Zwei wesentliche Merkmale kennzeichnen den Aufbau des umfangreichen Nachschlagewerkes „Geschichte der Welt“. Zunächst einmal der chronologische Ablauf der Darstellung, durch die politische, kulturelle, wissenschaftliche und technische Veränderungen im zeitlichen Ablauf nachverfolgt werden können.
Selten eine Ermunterung löst Schrecken und Erlösung gleichzeitig aus wie jenes berüchtigte „Die nächste bitte!“
Die Literaturzeitschrift Podium stellt in verlässlicher Folge Poeten und Poetinnen vor, die nicht in den Bestsellerlisten des literarischen Alltagsgeschehens aufscheinen.
Die schlimmste Kindheit ist wahrscheinlich jene, die entfällt. Menschen, die quasi als Erwachsene ins Leben gestoßen werden, leiden ein Leben lang darunter.
Wie kann man das Tabu um eine historische Person aufbrechen, ohne diese Person nicht gleich wieder andersrum zu zerbrechen?
Wer einmal das Handwerk der Provinz gelernt hat, kann darin jeden Tag das Universum entdecken.
So wie es keine eindeutigen Sachverhalte gibt, gibt es natürlich auch keine eindeutigen Wörter. Am ehesten können Wortketten im Hirn eine Art Richtung des Denkens auslösen, mehr ist im Hirn nicht drin.
„Die Anatomie unserer Vorfahren verrät und viel über ihr Aussehen, lässt aber auch Rückschlüsse auf ihr Verhalten zu. Artefakte wie Werkzeuge, Malereien und andere Ausdrucksformen der Kunst geben uns Einblicke in die Kultur dieser Menschen.“ (32)
Ein Krimi kann offensichtlich in jedem Milieu spielen, weil es in jedem Milieu Abweichungen von der Moral gibt. Die provinzielle Universität Innsbruck, eingekreist von akademischen Ritualen, ist natürlich ein ideales Terrain zum Abwickeln eines Krimis mit Kleingeistern als Helden.
„Ein Friedhof ist ein Friedhof. Man sollte von einem Friedhof nicht mehr erwarten, als er für die Toten bedeutet. Die Lebenden sind Gäste auf Friedhöfen.“ (50)