Carolina Schutti, Einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein
Erst wenn man sich auf die Suche nach seiner verdeckten Herkunft gemacht hat, kann man mit dem Leben beginnen.
In Carolina Schuttis Roman geht die junge Frau Maja ihren eigenen Herkunftsspuren nach. Sie ist offensichtlich einst durch widrige historische Umstände in einem kleinen Dorf „gelandet“, die erste Bezugsperson ist eine sogenannte Tante, die sie in die wichtigsten Handgriffe des einfachen Lebens einführt.
„Wenn von Südtirol die Rede ist, sprechen wir von der Welt als Ganzer. Die Südtiroler verstehen das auf Anhieb. Sie sind von der weltgeschichtlichen Bedeutung ihrer Heimat ohnehin überzeugt.“ (7)
Ein Philosoph mit Lehrstuhl und ein anderer Philosoph mit einem Verlag setzen sich eines Abends im Jahre 2009 in die damals noch Wagner’sche Buchhandlung in Innsbruck und diskutieren öffentlich ein paar Thesen nach dem Diktum: „Wissenschaft ist keine Geheimlehre. Wissenschaft beginnt damit, dass jemand eine These aufstellt und sie öffentlich diskutieren lässt.“ (37)
In North Beach San Francisco lebt seit Jahrzehnten eine literarische Künstlerschar, die sich vor allem den Life-Auftritten, dem Poetry Slam oder dem Langgedicht Marke Beatniks verschrieben hat.
Manchmal schwirrt ein seltsamer Begriff wie eine Zauberformel aus einem versteckten Reich durch die Literatur und lässt dem Leser keine Ruh, bis nicht die Lösung gefunden ist.
In der Literatur gibt es zwei unversehrte Gebiete, in denen selbst das elementar Gefährliche erträglich und schön sein kann: nämlich die Kindheit und die Berge.
Wie klingen eigentlich große Ereignisse wie die Kontinentalverschiebung oder die Fluktuation der Bevölkerung? Macht die Zeit an und für sich Geräusche oder verhält sie sich wie Windstille?
„Dieses Praxishandbuch richtet sich vor allem an Personen, die – egal ob mit pädagogischer, bibliothekarischer oder anderer Ausbildung – Schulbibliotheken aufbauen, umbauen oder betreiben wollen.“ (13)
Wenn man als Leser literarisches Neuland betritt und die heroischen Zusammenhänge des Gelesenen nicht kennt, beginnt man oft ehrfurchtslos zu lachen.
Die ideale Geschichte bringt sich während des Erzählens selbst zum Verschwinden.