Peter Frankopan, Die Seidenstraßen
„Die Seidenstraßen haben weder einen Anfang noch ein Ende, weil sie eigentlich gar keine richtigen Straßen sind. Sie sind ein Netz von Wegen, die es ermöglichten, dass Waren, Menschen und Ideen, aber auch Krankheiten und Gewalt von Ost nach West und von West nach Ost strömen konnten …“ (S. 10)
Peter Frankopan erzählt die Geschichte der Seidenstraßen von der Antike bis in die Gegenwart. Als zentrale Verbindungwege zwischen Ost und West spiegelt sich in den Seidenstraßen die Weltgeschichte in ihren Höhen und Tiefen wieder.
„Es wird langsam Morgen und Sami ist schon hellwach. Er ist aufgeregt, denn heute ist sein erster Tag im Kindergarten. Sami hat nicht vor, lange im Bett zu bleiben. Leise zieht er sich an und nimmt die neue Tasche aus dem Schrank.“
„Ich verstehe plötzlich, dass dieser Hain hier, von der Spitze des Hügels bis zum unteren Ende, eine Aufgabe für mich ist. Wenn ich mich um dieses Land kümmere, dann kann ich durch meine Arbeit und meinen Schweiß vielleicht das wiedergutmachen, was ich getan habe.“ (185f)
„Ich bin ein Schaf, und wenn du zufällig ein Mensch bist, weiß ich, was du denkst: Du denkst, ich bin auch einer und sag das nur so, weil ich irgendwas verpeilt habe. Falsch! Ich bin ein richtiges Schaf.“ (5)
„Seit vielen Tagen regnet es. Wie aus Kübeln schüttet es auf uns herab. Mein Ritter Frank von Fidelstein und ich, sein Knappe Wolflieb, wir frieren, denn auch das nasse Feuerholz brennt nicht mehr. Und nur der verflixte Regen ist an allem schuld.“
„Denn in Bullrichs opulenten Tabakschwaden war ein Entschluss herangereift, der im ganzen Hügelland, von Wetterstern bis hinter Bäumelburg und wieder zurück, schlichtweg als glatter Irrsinn bezeichnet worden wäre. Bullrich war auf dem Weg in den Finster.“ (19)
„Dieses Buch nimmt Dich mit auf eine abenteuerliche Weltreise durch die Zeit. Wir starten vor Zehntausenden von Jahren im Norden Australiens, reisen ins heutige Rio de Janeiro und kreuzen in der Zwischenzeit alle Kontinente (außer Antarktika).“ (6)
„Papa ist heute Morgen gut gelaunt. Fröhlich pfeift er zur Musik aus dem Radio und tänzelt zwischen Herd und Küchentisch herum. »Magst du auch ein Goggei zum Frühstück?«, will er von Paula wissen. Paula ist noch müde und reibt sich den Schlaf aus den Augen. »Ein Ei?«, fragt sie. »Was denn für eins?«“
„Das Verteidigungsministerium arbeitet momentan am Bruce-Parington-Programm, einem Raketenabwehrsystem. Die Pläne dafür waren auf einem USB-Stick. Es gibt noch mehr Kopien, aber das ist geheim. Du musst die Pläne finden, Sherlock!“ (26)