Lucie Albon, Mit Lili durch das Jahr
„Mit Lili, der kleinen Maus und ihrem Freund Henri geht es durch das Jahr! Im Frühling grünt und blüht alles, im Sommer baden Lili und Henri im Meer, im Herbst sind die Äpfel reif und im Winter machen es sich die Mäuse vor dem Kamin mit einer heißen Schokolade gemütlich.“
Die kleinen Mäuse Lili und Henri wandern durch die Jahreszeiten und genießen die veränderten Landschaften, Früchte und Möglichkeiten der Natur. Dabei hat jeder Jahreszeit ihre besondere Eigenheit, die anschaulich dargestellt wird.
„Im Laufe der Geschichte verfolgte die Astronomie stets ihr wichtigstes Ziel: nämlich das Universum zu erklären. In der Antike fragten sich die Astronomen, wie und warum die Planeten sich vor den Hintergrundsternen bewegten, was es mit den rätselhaften Kometen auf sich hatte und warum die Sterne so weit weg waren.“ (S. 12)
„»Habe ich da eben Podkin Einohr gehört? Meint ihr etwa Podkin, den gehörnten König? Der Mondläufer? Podkin mit dem Zauberdolch« Als die Kleinen eifrig nicken und aufgeregt quietschen, verschränkt er die gemusterten Vorderläufe und streicht sich den Bart. »Ich habe tatsächlich ein paar Geschichten über Podkin auf Lager, aber sie sind ganz anders als die, die ihr sonst zu hören bekommt.«“ (13)
„»Spürnase« wird sie von allen genannt, denn Nellis Geruchssinn ist stadtbekannt. Sie schnüffelt mal hier, sie schnüffelt mal dort. Geschah ein Verbrechen? Sie riecht es sofort.“
„Molle hatte seinen Klappstuhl hinunter zum Fluss getragen. Nun lag er gemütlich darin und hielt eine Angel ins Wasser. Mildes Sonnenlicht schien ihm auf den Pelz. Sommertage fühlten sich für den Maulwurf immer ganz besonders schön an.“ (8)
„Die meisten Leute fürchten den Wald. Sie glauben an die alten Geschichten über Feen, die die Zeit im Blut eines Menschen zu Eis erstarren lassen können, oder Hexen, die verbleibenden Lebensjahre mit nichts als einem Wispern in den Schnee vergießen. Es heißt sogar, der Geist des Alchimisten selbst streife durch die Wälder und sauge mit einem einzigen Atemzug ganze Ewigkeiten in sich hinein.“ (7)
„»Weißt du«, sagte Trude, »das Beste an dir ist, wie gut du stillhalten kannst. Niemand kann so gut stillhalten wie du, wenn dir ein Dutzend Messer um die Ohren fliegt!« »Das kommt daher«, sagte ihre beste Freundin Nell, »dass du die Messer wirfst. Wenn jemand anders mit Messern auf mich werfen würde, dann würde ich nicht so ruhig stehen bleiben …«“ (9)
„Das ist Carlos Kinderzimmer, er hat viele schöne Spielsachen. Gerade hat er einen großen Turm gebaut. Kannst du ihn finden?“
„»Hallo, ich bin Marie. Ihr werdet heute eine Reise in mir machen.« »Du meinst: mit dir?«, fragt Max. „»Nein, eine Reise in ihr«, sagt Jonas. Er zeigt auf einen Computerbildschirm. Dort sehen sie eine Art Libelle aus Metall. Statt Augen hat sie Kameras im Kopf. »Das ist ein winziges Endoskop. Eine ferngesteuerte Kamera, die wir in Maries Körper schicken …«“ (4f)
„Ehrlich gesagt, sieht so ein Drehbuch ziemlich langweilig aus. Ein dicker Packen Papier, abgeheftet in einem stinknormalen DIN-A4-Schnellhefter. Keine Fotos, keine Bilder und keine Farbe. Bloß Text. Wie ein normales Buch auch, erzählt ein Drehbuch eine Geschichte.“ (10)