Helen Abramson u.a. (Red.), 80 Weltkarten zum Staunen
„Die Erde ist ständig in Bewegung: Sie dreht sich dabei um die eigene Achse und kreist dabei um die Sonne. Diese erwärmt die Erdatmosphäre und die Meere und versetzt sie dabei in Bewegung, während die Hitze im Kern das zähflüssige Gestein im Erdinneren im ständigen Fluss hält. All dies macht das Leben auf der Erde erst möglich.“ (6)
Jede Doppelseite des 192 Seiten umfassenden Sachbuches bietet eine Weltkarte zu einem bestimmten Thema. Dabei wird in den sechs großen Abschnitten „Unser Planet“, „Tiere und Pflanzen“, „Mensch und Erde“, „Moderne Welt“, „Geschichte“ und „Kultur“ ein ganz bestimmter Blickwinkel auf unseren blauen Planeten geworfen.
Was tun eigentlich die Aussteiger, wenn sie aus der Stadt flüchten und sich am Land niederlassen? Gibt es eine Aussteigerkultur? Und woher wissen diese Helden, wie sie ihre Abenteuer anzugehen haben?
„Ich schließe die Augen, um mich etwas zu beruhigen. Wenn doch alle meine Geburtstagwünsche endlich in Erfüllung gehen würden! Dann hole ich tief Luft und puste sechzehn Kerzen auf einmal aus. Als würde ich mein ganzes Leben wegpusten – einen Haufen trockenes Laub.“ (46)
Kabinen sind der ideale Ort für Abenteuer, ob es sich nun um Sex-, Umkleide-, Telefon oder Seilbahnkabinen handelt.
„Das furchtbarste Raubtier, das je auf der Erde gelebt hat“, sagt Kokosnuss, „war der Tyrannosaurus Rex.“ „Pfff, gegen einen Fressdrachen ist ein Tyranno eine Piepmaus!, sagt Oskar. „Ha!“, ruft Kokosnuss. „Das glaubst du ja wohl selber nicht!“ (8)
Vielleicht ist das Leben nur ein Streich, den man sich selber spielt, indem man jeden Tag von einem Lebenssinn in den nächsten stolpert.
„Es waren einmal zwei Brüder, der eine hieß Wilhelm, der andere heißt Jakob. Beide mögen die deutsche Sprache sehr: die deutschen Wörter und die deutschen Geschichten“ (S. 7)
„Nanu“, rief Finchen verdutzt, „du hast es aber eilig, Benny!“ „Ich hab auch etwas Wichtiges vor!“, erklärte der kleine Bär schnell. „Oh!“, machte Finchen neugierig, „was hast du den vor?“ Benny überlegte. „Ich ziehe in die große weite Welt hinaus!“
Längst haben sich vergleichbar mit Zeremonien an alten Kultstätten sogenannte Poetik-Vorlesungen etabliert, meist bleiben dabei die Germanisten unter sich und huldigen einander mit exzentrischen Thesen. Oft ist allerdings auch die Öffentlichkeit zugelassen und die Referenten bemühen sich, etwas Sinnvolles über das Unsagbare der Dichtung zu sagen.
„Seine bodenständigen Wurzeln erlauben es dem Mann aus Stahl, mit allen Menschen zu fühlen, den Starken ebenso wie den Schwachen. Er ist nicht Superman, weil er die Macht hat, die ganze Welt zu beherrschen. Er ist Superman, weil er diese Macht nicht egoistisch einsetzt.“ (9)