Aktuelle Buchtipps

 

Saskia Hula, Anton der kleine Pirat

andreas.markt-huter - 02.04.2013

„Liebe Kinder! Mit diesem Buch könnt ihr lesen lernen, auch wenn ihr noch gar nicht alle Buchstaben kennt. Ihr braucht dazu nur jemanden der euch ein bisschen hilft: Jemanden, der euch die Geschichte vorliest.“ (5)

„Heute ist Anton ein Pirat“ (7) So beginnt die spannende Piratengeschichte, in der sich der kleine Anton, passend bekleidet mit einem roten Halstuch, einer schwarzen Augenklappe und bewaffnet mit einem Säbel und sieben Messern auf dem Weg zu einer Insel macht.

Arnhild Kantelhardt, Funken in den Augen, Rosinen im Kopf

andreas.markt-huter - 30.03.2013

„Es ist zum Verzweifeln. Aber wer nie an der Liebe verzweifelte, weiß nicht, was sie ist. Kinder brauchen viel davon. Manche sagen, sie sei weich und kuschelig, andere halten sie für ein Stacheltier. Und beide haben recht. So einfach ist das.“ (7)

„Funken in den Augen, Rosinen im Kopf“ ist eine wunderschöne Sammlung von Erzählungen und Gedichten großer Schriftstellerinnen und Schriftsteller über die Liebe, in all ihren Facetten und Erscheinungen.

Markus Majowski, Modjo und Mütze

andreas.markt-huter - 28.03.2013

„Feuerfunken auf dem Kopf? Das ist ja mal ein Ding! Warte mal!“ Modjo kommt näher und blickt auf die Kopfhaut von Rocco. „Nee, alles frisch und heile! Aber weißt du was? Ich glaube, uns steht heute ein großes Abenteuer bevor – eines, das mit Funken zu tun haben könnte!“ (19)

Rocco Modjovich lebt mit seinem Vater auf einem Fischerboot. Seine Mutter Gina ist erst vor kurzem bei einem Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Seine ältere Schwester Sarah lebt bei den Großeltern in Spanien, während Rocco und sein Vater Modjo in Hamburg geblieben sind.

Rachel Hartman, Serafina – Das Königreich der Drachen

andreas.markt-huter - 26.03.2013

„Gebt ihr Menschen die Gefühle mit eurem Blut weiter, von Mutter zu Kind, so wie wir Drachen unsere Erinnerungen weitergeben? Vererbt ihr eure Ängste? Nur so lässt sich erklären, dass sie so lange erhalten blieben – oder warum ihr sie nicht schon längst ausgemerzt habt“, sagte Eskar. (33)

Serafina Dombegh erhält aufgrund ihrer außergewöhnlichen musikalischen Begabung eine Anstellung als Gehilfin des Hofkomponisten am Königshof von Goredd. Ihr Vater, Anwalt im Dienste der Königin, ist nicht begeistert davon, dass seine Tochter an den Hof zieht, ist sie doch von einem Geheimnis umgeben, das auf ihre Mutter zurück geht, die bei ihrer Geburt gestorben war. Unterrichtet wurde Serafina vom Gelehrten Orma, dem geheimnisvollen Bruder ihrer Mutter.

Kei Kimura / Maketa Smith-Groves, Once Upon a Time. Es war einmal Fukushima

h.schoenauer - 25.03.2013

„Vor die Wahl gestellt zwischen Kummer und Nichts, nehme ich den Kummer.“ (116)

Was mit der Märchen-Formel „Es war einmal“ beginnt, ist der alptraumhafte Versuch, mit den Mitteln der Poesie und der archaischen Gedichtform das Unheimliche zu beschreiben, nämlich die Auswirkungen des implodierten Reaktors Fukushima.

David Burnie (Hg.), Tiere

andreas.markt-huter - 24.03.2013

„Mit fast zwei Millionen bekannten Arten und denen die darauf warten entdeckt zu werden, sind Tiere die vielfältigsten Lebewesen unseres Planeten. Seit mehr als einer Milliarde Jahren haben sie sich an sich verändernde Umweltbedingungen angepasst und so beim Kampf ums Überleben eine riesige Vielfalt an Lebensweisen entwickelt.“ (14)

„Tiere. Die große Bild-Enzyklopädie“ bietet einen beeindruckenden Überblick und Einstieg in die Welt der Tiere. Aufgebaut ist das große Nachschlagewerk in drei Hauptkapitel. Zunächst finden wir in der Einleitung die wichtigsten Aspekte der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema „Tiere“, wie z.B. die grundsätzliche Frage „Was sind Tiere?“, „Evolution“, „Systematik“, „Kladistik“, „Tiergruppen und ihre Namen“, „Tieranatomie“, „Verhalten“, „Lebenszyklen“, „Tiere in Gefahr“ und „Naturschutz“.

Ursula Kirchberg, Bogomil

andreas.markt-huter - 23.03.2013

Musik und die bildenden Künste verbinden Menschen über alle Sprachbarrieren hinweg, eröffnen Bekanntschaften und Freundschaften und regen zum gemeinsamen Nachdenken und Fantasieren ein.

Fantasie, Einfühlungsvermögen und gute Beobachtungsgabe sind wohl die wichtigsten Eigenschaften welche die jungen Leserinnen und Leser beim Betrachten des „Bilderbuches ganz ohne Text“ mitbringen sollten. Denn zum Entdecken gibt es viel in den bunten und großflächigen Kreidezeichnungen, welche die Geschichte von Fridolin erzählen, einem jüngeren Mann, der sich den Traum vom eigenen Auto zu erfüllen sucht.

Silvia Flür-Vonstadl, Mörderisches Tirol

h.schoenauer - 22.03.2013

TIROLER GEGENWARTSLITERATUR 1486


Im allgemeinen Gebrauch bedeutet „mörderisch“ neben dem tödlichen Aspekt auch eine zustimmende Übertreibung eines Sachverhaltes. So kann etwa ein Menü mörderisch gut sein, ein Politiker eine mörderische Aussage hinlegen oder ein Rennläufer eine mörderische Abfahrt hinunter flitzen.

Für Silvia Flür-Vonstadl ist das mörderische Tirol beides, ein Land, in dem sich gut Morde platzieren lassen und ein Land, das irgendwie mörderisch aufregend ist. Der Krimi-Band wird von einer langen Stammgeschichte dominiert, der sieben kleinere Erzählungen beigestellt sind.

Erhard Dietl, Gustav Gorky

andreas.markt-huter - 21.03.2013

„Was bist denn du für einer?“ Mit so einer schwierigen Frage hatte ich nicht gerechnet. Was sollte ich darauf erwidern? Ich hatte die Erdlings-Sprache ganz frisch programmiert und noch wenig praktische Übung darin. (35)

Wie in einem spannenden Actionfilm erleben wir den Helden zu Beginn in einer schier ausweglosen Situation. Gustav Gorky, der eigentlich Y3 heißt, liegt als Gurke verwandelt auf einem Küchentisch, kurz davor, von einem Menschen mit dem Messer bearbeitet zu werden. Schnitt.

Albert Ennemoser, Irrfahrten eines jungen Europäers

h.schoenauer - 20.03.2013

„Das Leben ist ein wilder Lauf zur Grube mit vielen selbst gebauten Hindernissen.“ (83)

Albert Ennemoser nennt seinen Hindernislauf Richtung Grube eine autobiographische Abenteuergeschichte. Gleich zu Beginn erklärt er seinen Auftrag mit seinem Namen, Ennemoser hat immer mit einer anderen Gegend zu tun, mit einem Gebiet, das „drüben“ liegt. Schon die Vorfahren haben sich immer mit anderen Dingen beschäftigt als mit dem unmittelbar angrenzenden Tagwerk.