Saul David (Hrsg.), Die Geschichte des Krieges

"Es ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist - wir würden sonst zu viel Gefallen daran finden." (8) Mit diesen Worten brachte der Südstaatengeneral des Amerikanischen Bürgerkriegs Robert E. Lee die beiden Widersprüchlichen Seiten des Krieges auf den Punkt: Abscheu und Faszination.
In seiner Definition ist Krieg streng genommen der Zustand des bewaffneten Konflikts zwischen Nationen oder Staaten aber auch zwischen Gruppen innerhalb eines Staates, den sogenannten Bürgerkrieg. In dem von Saul David herausgegeben Bildband "Die Geschichte des Krieges" wird die Kriegsführung über einen Zeitraum von mehr als 5000 Jahren vorgestellt, von den Schlachten der sumerischen und ägyptischen Fußsoldaten bis hin zur hochtechnologisierten Kriegsführung der Gegenwart.


Lebewesen aus grauer Vorzeit rufen beim Betrachter oft Stauen hervor, sei es durch ihr ungewohntes Aussehen, sei es durch ihre mitunter gewaltigen Dimensionen, sei es aus Ehrfurcht vor der Vergänglichkeit allen Lebens.
Die wahren Geschichte spielen sich meist jenseits der Google-Welt ab, nur in kurzen Schimmern tauchen dabei die Helden auf und verlöschen in sich selbst.
Schelmisch verkürzt könnte man sagen, die Alpen bestehen aus einem Gebirge, das in die Höhe ragt, und einem Mythos, der in die Tiefe geht. Hans und Barbara Haid kümmern sich vor allem um den Mythos mit seinem Drum und Dran.
Im Jahr 1994 kommt es in Ruanda zu einem Völkermord, vor dem die UNO und die Weltöffentlichkeit die Augen verschlossen haben. Die Erinnerung an das Grauen in Ruanda aber ist geblieben und die Überlebenden leiden noch heute daran.
Timmy der Schlepper ist sowohl ein Kinderbuch als auch ein Stück Literaturgeschichte und das im besten Sinn des Wortes.
Wenn in einer Gesellschaft absolut nichts los ist, außer dass ihre Mitglieder abgekapselt in ihren Bodies hocken und vom generellen Nichts träumen, dann muss folglich auch die Literatur dementsprechend abgekapselt in ihrem Literatur-Body sitzen und vom Nichts träumen.