Friedrich Hahn, Von allem Ende an
Manche Dinge haben kein Ende, weil sie in sich abgeschlossen sind. Nichts ist so dynamisch mit sich selbst beschäftigt, wie das Leben. Und die Literatur greift an manchen Tagen in dieses Leben ein, indem sie es quasi in einer Endlosschleife beschreibt.
Friedrich Hahn lässt seinen Protagonisten Engelbert Steller als Figur ohne Anfang und Ende auftreten. Er ist Buchhändler seiner selbst, das heißt, in seinem Buchladen ist er fast der einzige Kunde, nur manchmal schaut eine Lebensberaterin vorbei und verliebt sich in ihn in losen Zügen.
Manchmal besteht der Reiz der Literatur einfach darin, inwiefern sich der Autor oder die Autorin trauen, vorhandene Klischees bis an den Rand mit frischem Erzählwachs auszugießen.
Seit Jahren ist die Begeisterung für Dinosaurier ungebrochen und so greift auch schon mal so mancher lesefaule Bub zum Buch, wenn die Urzeitechsen auf dem Titelbild so richtig neugierig machen.
Als die schönen Tage gelten oft die unauffälligen, als die schönen Wanderungen die gemäßigten, als die schönen Gedichte vielleicht die unspektakulären.

Der Sinn des Lebens besteht in einem Garvorgang unter einer Salzkruste. Nach dieser mediterranen Methode des Fisch-Garens bereiten die wahren Helden ihr Leben zu.