Barbara und Hans Haid, Naturkatastrophen in den Alpen
Schelmisch verkürzt könnte man sagen, die Alpen bestehen aus einem Gebirge, das in die Höhe ragt, und einem Mythos, der in die Tiefe geht. Hans und Barbara Haid kümmern sich vor allem um den Mythos mit seinem Drum und Dran.
Ein ideales Thema für gruselige Berichte, tiefsinnige Überlegungen und Stoff für unbarmherzige Einsamkeit sind schon seit Jahrhunderten die sogenannten Naturkatastrophen. Dabei gibt es drei Kriterien, die für die Wucht der Naturkatastrophen herangezogen werden:
Im Jahr 1994 kommt es in Ruanda zu einem Völkermord, vor dem die UNO und die Weltöffentlichkeit die Augen verschlossen haben. Die Erinnerung an das Grauen in Ruanda aber ist geblieben und die Überlebenden leiden noch heute daran.
Timmy der Schlepper ist sowohl ein Kinderbuch als auch ein Stück Literaturgeschichte und das im besten Sinn des Wortes.
Wenn in einer Gesellschaft absolut nichts los ist, außer dass ihre Mitglieder abgekapselt in ihren Bodies hocken und vom generellen Nichts träumen, dann muss folglich auch die Literatur dementsprechend abgekapselt in ihrem Literatur-Body sitzen und vom Nichts träumen.
Je aufregender die Hüllen umso mieser die Füllen, heißt es im Volksmund. Tatsächlich steckt hinter einer hochwohlgeborenen Figur oft ein recht dürftiger Charakter.
Nichts fordert die Literatur so sehr heraus wie ihr Verweilen am Ende der Welt. Braucht die Literatur überhaupt einen Ort, um existieren zu können? Wird umgekehrt nicht ein entlegener Ort zu einem Weltereignis, wenn zu ihm die Literatur auf Besuch kommt?

Selten wird ein Autor dafür in der Literaturgeschichte berühmt, wofür er sich hält. Meistens wird ein scheinbar unbedeutendes Werk als das wichtigste eingestuft, oft geht auch ein unbewusster Sager in die Unsterblichkeit ein, manchmal auch ein biographisches Detail.