Lilli Thal, Joran Nordwind
Joran ist ein junger Schmetterling, genauer gesagt ein Bläuling, der gerade dem Puppenkokon entstiegen ist, um sich mit seinen Freunde Jauk, Jugo und Jorn auf den Weg zu den jungen Bläuling-Mädchen zu machen, als er bereits mitten in Schwierigkeiten steckt. Wespen verfolgen ihn und nehmen ihn trotz Wendigkeit und Witz schließlich gefangen.
Was er jetzt erleben muss, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Die Wespen entpuppen sich als Sklavenhändler, die ihn an das "Steinerne Reich' verkaufen, das tief unter der Erde verborgen liegt. In diesem Reich der Käfer, wo Schmetterlinge Sklavendienste verrichten müssen, herrscht König Leobard als Tyrann mit absoluter und grausamer Gewalt.
In einer spannenden, schwungvollen und witzigen Sprache schreibt Georg Bydlinski die Geschichte eines gemischten Fußballteams, welches zusammen wächst und sich von ganz unten zum Cupsieger emporarbeitet. Parallel zum Aufstieg wachsen das Team und alle Beteiligten rund ums Team auch menschlich zusammen.
Gedichte für sich alleine gelesen, würden unter dem Auge des Lesers zusammenfallen wie die berüchtigten Salzburger Nockerln. Der kluge Lyriker montiert diesen anfälligen Texten immer auch einen Halt hinzu in Form eines deklarierten Kontexts.
Wunderschöne Biolandschaften, große Eier, saftige Tomaten, subtiler Lebensstil - Rumänien verkauft sich in der EU mit einer Vielfalt an Raritäten und Schönheiten.
Zuerst der Wahnsinn, dann die Traumata, dann die Literatur. In der Literatur ist auch diese Vorgangsweise möglich. "Wie heißt das, wenn das Meer ruhig ist?" (11)
Von allen Ländern, aus denen wir unsere Träume einfliegen lassen, kriegen wir im modernen Literaturbetrieb letztlich nur ein Marketing-Konzept übersetzt.
Es gibt auf dieser Welt Gegenden, die lassen sich kaum beschreiben, weil die Politik damit nicht zurechtkommt. Und unsere Beschreibungskunst ist eben oft aus der Politik heraus definiert. Eine dieser Gegenden ist der Kaukasus. Wir kennen diesen Landstrich als geheime Wiege der Menschheit, woraus der biblische Ararat scheinbar für alle Zeiten hervorragt.
Welchen persönlichen Nutzen ziehen Schülerinnen und Schüler eigentlich aus dem in der Schule gelernten Wissen? Und wie lässt sich Unterricht gestalten, damit sich auch die Identitätsbildung Jugendlicher fördern lässt.