Mascha Kaléko, Wie's auf dem Mond zugeht
Schon ganz kleine Kinder lieben Gedichte, den Rhythmus der Worte, der nach ständiger Wiederholung verlangt und wie Musik, das Herz erreicht.
In der Reihe "Gedichte für neugierige Kinder" wurden Gedichte für Kinder der bekannten Schriftstellerin Mascha Kaléko im Gedichtband "Wie"s auf dem Mond zugeht" versammelt. Mit unvergleichlicher Leichtigkeit und viel Humor und Herz nehmen uns Kalékos Gedichte mit auf eine fantastische Reise, die zu entlegenen Orten und fröhlichen Geschichten führt.





Träume sind das halbe Leben, heißt es im Volksmund. Ob man sie nun bei Tage als unerreichte Zukunftspläne aussitzt, in der Nacht als handfeste Geschichten herunter spult oder auf der Couch dem Psychiater an den Kopf wirft, immer geht es um einen beinahe komplementären Zustand zur sogenannten Realität.
Der Sinn des Lebens lässt sich mannigfaltig suchen, und was jemand dabei tut, ist letztlich egal, Hauptsache er macht es ein Leben lang.
Auch wenn der Alltag manchmal in seiner flachen Erscheinung das Hirn gerne in einem Flachbett ruhen lässt, gibt es erstaunlicherweise gerade im Schulsystem immer wieder Pädagoginnen und Pädagogen, die beim Betreten des Unterrichtsgebäudes die allgemeine Narkose beenden und sich Gedanken machen.
Es gibt Gedichte, die sperren sich in sich selbst ein, sobald sie einen Leser sehen, und es gibt solche, die springen beinahe den Leser an und machen ihn neugierig mit semantisch rätselhaften Umarmungen.