Klaus Zierer, Schulische Werteerziehung

"Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben", schrieb der Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankl und deutete damit die große Bedeutung der Wahrhaftigkeit von Denken und Handeln an, wenn es um die Vermittlung von Werten geht.
Wie schaut es aber im Bereich der schulischen Werteerziehung aus. Werte, Moral und die entsprechende Erziehung werden häufig als selbstverständlich betrachtet so der Herausgeber des Kompendiums "Schulische Werteerziehung" Klaus Zierer. Dies sei mit Grund dafür, dass der Diskurs über Werte in der Erziehung nicht abreißt. Menschen fällen ständig Urteile und bewerten Sachen und Situationen, wobei sich die zugrunde liegenden Werte nur selten eindeutig bestimmen lassen.

Nicht nur für Kinder ist die Vorstellung anders zu sein mit Ängsten verbunden. Anders zu sein kann sowohl Verehrung auslösen als auch Feindseligkeit hervorrufen.
"Jeder Mensch ist wie ein Mond: er hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt", sagte einmal Mark Twain. Wie ist das mit der dunklen und hellen Seite des Mondes aber wirklich und warum nimmt er ständig ab und wieder zu?
Ähnlich fremd wie das Universum im Großen erscheint uns die Welt im Kleinen, wenn wir z.B. Tiere oder Pflanzen durch ein Mikroskop betrachten.



Es zählt wohl zu den Grundängsten der Menschen, sich plötzlich in einer fremden Umgebung völlig allein wieder zu finden. Und ganz besonders Kindern bereit diese Vorstellung große Angst.