Wendelin Schmidt-Dengler, Bruchlinien
Was ein gelungener Staat sein will, braucht lebenslüsterne Bewohner, eine reale Verfassung und eine Literaturgeschichte. Alle drei lassen sich nicht am Reißbrett planen sondern nur mehr oder weniger aufwändig beschreiben.
Wendelin Schmidt-Dengler hat mit seinen Bruchlinien die österreichische Literaturgeschichte schlechthin geschrieben - frech, selbstbewusst und selbstkritisch.



Meistens denken wir an groß gemachte Helden und aufgepumpte Persönlichkeiten, wenn von verraten und verkauft die Rede ist.
Oft lässt sich das Gemüt eines Landstriches am besten dadurch beschreiben, dass man eine skurrile Person in Szene setzt, die sowohl Wahnsinn wie auch Alltagsweisheit in sich vereint.


