Isabel Pin, Ada Blackjack
„Diese Geschichte beginnt im Nordwesten Alaskas, damals hauptsächlich bewohnt von den Inupiat, einem der Völker der Arktis. Sie beherrschten die Kunst des Fischfangs, der Jagd, des Sammelns von Eiern, Beeren und Heilkräutern. Die Inupiat leben im Wandel der Jahreszeiten. Alles, was sie zum Leben brauchen, gewinnen sie aus den Ressourcen, die ihnen das Meer und das Land bieten.“ (S. 6)
„Ada Blackjack“ erzählt die wahre Geschichte, einer jungen Frau Namens, vom Volk der Inupiat, die vor mehr als 100 Jahren zwei Jahre lang am Ende der Welt, auf der menschenleeren Wrangelinsel zwischen Alaska und Sibirien als einzige Mitglied einer Expedition überlebt hat.
„Basti blickte über die steilen, dicht bewaldeten Hänge auf das nächtliche Hallstatt hinunter. Unheimlich friedlich schmiegte sich der kleine Ort ein gutes Stück unter ihnen zwischen den Abhang und den See. Der markante Kirchturm ragte ihnen entgegen, und überall funkelten Lichter aus Fenstern heraus, während sich ringsherum die Dunkelheit erstreckte wie schwarzer Samt unter einer goldschimmernden Brosche. Am gegenüberliegenden Seeufer, knapp über einem Gipfel, stand der Vollmond am Himmel. Gespenstisch warf er einen Streifen silbrigen Lichts über die leicht gekräuselte Wasseroberfläche.“ (S. 10)
„Alle Kinder in der Stadt mögen Paula Polizeiauto. Und sie mag alle Kinder. Jeden Nachmittag fährt sie am Spielplatz, am Bolzplatz, auf der Spielstraße und an den Kindergärten vorbei, um nachzusehen, ob dort alles in Ordnung ist.“
„Der Wald war noch still und rundum schneebedeckt, / da wurde ein Bär von der Sonne geweckt. / Inmitten des Waldes war er ganz allein. / Die Welt schien so groß und der Braunbär so klein! »Ist irgendwer hier?«, rief das Bärenkind. / »Neiiiin«, seufzte der Schnee und / »Neiiiin«, hauchte der Wind.“
„Es ist Sommer. Lian hat Ferien. Deshalb fahren Mama und Lian nacht Otterbach. Hier lebt Lians Tante Pati. Zottelige Kühe grasen auf grünen Weiden. Dann ist ein kleiner Weiher zu sehen. Hier hat Lian schwimmen gelernt. Jetzt dauert es nicht mehr lange. »Freust du dich schon?«, fragt Mama. (S. 2-3)
„Am Rande der Großstadt, versteckt in einem Park, stand ein kleines Häuschen: Das Zuhause von Mister O’Lui. Jeden Morgen kochte Mister O’Lui zwei warme Tässchen Kakao, schmierte zwei leckere Käsebrote mit Marmelade und freute sich auf alles, was der neue Tag so bringen würde.“
„Mit Grandios wollte ich die Vielfalt der Pflanzenwelt würdigen, indem ich die Extreme vorstelle: sehr seltene Pflanzen, den trockensten Kaktus, die nasseste Alge, den höchsten Baum und den mit den am tiefsten hinabreichenden Wurzeln … Alle in diesem Buch vorgestellten Arten sind Rekordhalter in einer der Disziplinen Größe, Höhe, Widerstandsfähigkeit oder Merkwürdigkeit.“ (S. 5)
„Am Morgen begrüßt Erzieherin Valentina die ankommenden Kinder: Janis mit seinem tollen Spielzeug-Drachen, Alia und Amira, die heute Geburtstag feiern, Emil, immer mit der Nase im Buch, die flinke Turnerin Lotta und Pauli, den Jüngsten im Kindergarten Sonnenblume. Gemeinsam erleben sie jeden Tag etwas Neues und freuen sich alle sehr auf den Ausflug zum Wald-Kindergarten und das große Sommerfest.“
„Letzte Nacht hatte ich einen verrückten Traum. Ich war auf einem großen Fest. Statt Jeans und Weste trug ich einen Nadelstreifanzug, statt Baseballkappe und Turnschuhe einen rot-weiß gestreiften Schlips und spitze schwarze Schuhe. Zuerst wusste ich nicht, wo das Fest stattfand. Aber dann wurde mir klar, dass es die Aula meiner Schule sein musste.“ (S. 9f)
„Ein modernes Haus ist voller Technik – von Systemen, die sauberes Wasser liefern und die Lufttemperatur regeln, bis hin zu Apps, die das Licht einschalten, wenn niemand zu Hause ist, und Alarme, die es uns melden, wenn in der Küche etwas anbrennt.“ (S. 26)