Tiere | Pflanzen | Natur

Gerhard Huber, Luis - Das Murmeltier, das nicht pfeifen konnte

Andreas Markt-Huter - 07.06.2025

Gerhard Huber, Luis - Das Murmeltier, das nicht pfeifen konnte„Hoch in den Bergen, dort wo die höchsten Bergspitzen den Himmel kratzen, am Fuße der Hohen Mut, da gurgelt ein glasklarer, bitterkalter Gletscherbach. Brrrhhh! Wenn du nur die große Zehe hineinhältst, dann läuft der ganze Fuß rot an.“ (S. 8)

In einer kleinen Murmeltierfamilie, lebt das Murmeltier - auch „Mankei“ genannt – Luis. Gemeinsam mit seinen Geschwistern tollt er auf den Bergwiesen herum. Wenn z.B. Gefahr durch einen Adler droht, werden alle von einem Wächter durch drei Pfiffe gewarnt. Dann verschwinden alle Mankei in ihren Höhlen, bis ein Pfiff endlich wieder Entwarnung gibt.

Cornelia Franz, Wildesland

Andreas Markt-Huter - 05.06.2025

Cornelia Franz, Wildesland„Die Steinchen unter seinen Wanderstiefeln knirschten bei jedem Schritt. Und mit jedem Schritt wurde seine Wut und der Schmerz in ihm ein bisschen größer. Nein, er gehörte nicht zu ihnen, das wusste er schon lange. Mama, Papa und Benni, die kamen prima miteinander aus. Nur er war immer der Störefried. Zu laut war er, zu wild, zu ungeschickt, genauso wie in der Schule.“ (S. 11)

Matthis macht mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder Benni Urlaub in einer Ferienhütte in den norwegischen Wäldern. Er ärgert seine Eltern, als er aus dem Auto heraus mit seiner Steinschleuder auf vorbeifahrende Autos zu schießen beginnt. Als es seinem Vater zuviel wird, bleibt er stehen und wirft Matthis aus dem Wagen, sodass er die letzten Meter zu Fuß zur Ferienhütte gehen muss. Voller Wut macht er sich mit seiner Hündin Tara auf den Weg, bis er eine schreckliche Entdeckung macht.

Aaron Becker, Der Baum und der Fluss

Andreas Markt-Huter - 03.06.2025

Aaron Becker, Der Baum und der FlussWieder einmal erzählt Aaron Becker eine Geschichte ganz ohne Worte nur mit der Kraft der Bilder. Im Mittelpunkt stehen ein Baum und ein Fluss im Wandel der Zeiten. Gezeigt wird immer der gleiche Ort mit dem Baum am Fluss, der sein Aussehen durch die Menschen aber ständig verändert.

Das Bilderbuch „Der Baum am Fluss“ ist eine Geschichte vom Wandel, der den kulturellen Aufstieg und Niedergang der Menschen am Fluss illustriert. Dabei wechselt die Stimmung der Landschaft radikal bis hin zu dystopischen Ausblicken in eine zerstörte Zukunft, an deren Ende aber wieder die Hoffnung keimt.

Lucy Fleming, Mina und der Trau-dich-Zauber

Andreas Markt-Huter - 24.05.2025

Lucy Fleming, Mina und der Trau-dich-Zauber„Mitten im Wald steht eine riesengroße, kräftige Eiche. Während des Sommers tanzen, rascheln und flüstern ihre Blätter, als ob sie Geheimnisse zu erzählen hätten … Und wenn du ganz genau hinschaust, entdeckst du vielleicht ein winzig kleines Blattmädchen … Es heißt Mina.“

Mina ist ein winzig kleines Blattmädchen mit daunenweichen Flügeln, einem hübschen blauen Kleidchen und Zweiglein in ihrem roten Haar. Mina ist das fröhlichste Blattwesen mit dem lautesten Lachen und dem breitesten Grinsen, das überall imstande ist, ein Abenteuer zu entdecken.

Christoph Minnameier, Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht

Andreas Markt-Huter - 20.05.2025

Christoph Minnameier, Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht„Der Wald war Luas Zuhause und seine Bewohner waren Luas Freunde. Denn Lua war eine Waldelfe. Sie sah eigentlich beinahe aus wie ein Mensch – allerdings mit zwei wesentlichen Unterschieden: Erstens wuchsen aus ihrem Rücken, zarte, fast durchsichtige Flügel. Und zweitens war Lua ziemlich klein. Sie war nur etwa so groß wie der Backenzahn eines Riesen. Also etwas größer als eine Maus, aber deutlich kleiner als ein Hase.“ (S. 9)

Lua kümmert sich um die Tiere im Wald und ist damit vollauf beschäftigt. So hilft sie dem halblinden Maulwurf, seine Wohnung zu finden, schlichtet einen Streit zwischen zwei Eichhörnchen, repariert mit einer Biberfamilie deren Staudamm und rettet einen Hirschkäfer, der verzweifelt auf dem Rücken zappelt. Doch als sie dem Hilferuf eines Vogels in einer Waldhütte nachgeht, gerät sie selbst in arge Bedrängnis.

Eva Moraal, Tiere an Fluss und Küste

Andreas Markt-Huter - 01.05.2025

Eva Moraal, Tiere an Fluss und Küste„Den Tieren in diesem Buch begegnen wir beim Spazierengehen. Sie alle haben sich an das Leben in unserem – zugegebenermaßen – recht vollen kleinen Land angepasst. Doch Tiere kennen keine Grenzen. Der Graureiher auf der Insel Krautsand in der Elbe bei Hamburg sitzt genauso ruhig am Wassergraben und wartet auf einen Frosch wie sein Verwandter bei uns um die Ecke.“ (S. 7)

Das Kindersachbuch „Tiere an Fluss und Küste“ aus der Reihe „Unser wildes Zuhause“ stellt 35 verschiedene Tiere vor, vom Biber über das Blaukehlchen, den Blaureiher und dem Kammmolch bis hin zu Steinkauz, Rotfuchs und der bauchigen Windelschnecke.

Julia Donaldson, Ponti Pento. Die Abenteuer eines Pinguins

Andreas Markt-Huter - 26.04.2025

Julia Donaldson, Ponti Pento„Einst lebte mit etlichen Tanten so froh / das Pinguinkind Ponti Pento im Zoo. / Die Tanten erwähnten ein Land sehr weit draußen: / »Und dort, wo die Sonne stets scheint, ohne Pausen, / da watscheln gigantische Pinguinscharen / am Südpol im Schnee schon seit ewigen Jahren.«“

Der kleinen Ponti ist von den Geschichten der Tanten so angetan, dass er beschließt, dieses Land, wo immer die Sonne scheint und riesige Pinguinkolonien leben. zu finden. Und auch wenn der seine Tanten sehr lebt und sein Leben im Zoo genießt, nutzt er die erste Gelegenheit, um auszureißen und sich auf den Weg zum Südpol zu machen.

Maria Höck, Mein liebstes Pustebuch – Frohe Ostern!

Andreas Markt-Huter - 16.04.2025

Maria Höck, Mein liebstes Pustebuch – Frohe Ostern!„Der Hase merkt am Ostermorgen: / Er muss die Eier noch besorgen! / Drum läuft er rasch zum Hühnerstall. Hier gibt es Eier überall. // Er bringt die Eier in den Bau. / Dort steh’n schon Farben - rot, gelb, blau - / und jedes Osterhasenkind / schwingt seinen Pinsel ganz geschwind.“

Das Osterfest steht vor der Tür und der Osterhase hat viel zu tun. Als er am Ostermorgen bemerkt, dass ihm die Eier noch fehlen, heißt es rasch einen Abstecher zu den Hühnern zu machen und die vielen Eier abzuholen und in den Hasenbau zu bringen, wo seine fleißigen Kinder bereits aufgeregt auf ihn warten.

Rachel Bright, Peter Hase – Flinker als Fuchs

Andreas Markt-Huter - 12.04.2025

Rachel Bright, Peter Hase – Flinker als Fuchs„Aus einer Tür im Hügel drin, / im Herbst bei Wind und Wetter, / trat einmal ein kleiner Kerl, / es tanzten bunt die Blätter. // Du wirst ihn wohl auch sehen, / da oben, schau genau: / zwei Ohren, Wackelnäschen / und da blitzt etwas Blau …“

Der niedliche und schlaue Peter Hase ist gerade dabei seinen neuesten Plan auszuarbeiten und nach neuen Ideen zu suchen, als plötzlich ganz verschreckt vor dem Fenster seiner Erdhöhle sein Vetter Benjamin auftaucht. Er befindet sich auf der Flucht und bittet dringend um ein Versteck vor Herrn Schnappeschlau.

Lu Fraser, Ava und der Baum des Lebens

Andreas Markt-Huter - 03.04.2025

Lu Fraser, Ava und der Baum des Lebens„Die Morgenluft weht mit dem Rauch / durch alle Wipfel einen Hauch, / ein leises Wispern vom Beginn … / hinab … / zu einem Mädchen hin. // Noch ist der Frühling recht frostig, / das Törchen morsch, die Angeln rostig, / da wartet Ava ungestört, …/ … bis sie vertraute Schritte hört. / Sie schnellt herum und jubelt: »Ja! / Oh, Großvater, jetzt bist du da!«“

Die junge Ava und ihr Großvater verbindet eine gemeinsame Liebe zur Natur und einem stolzen und mächtigen Eichenbaum. Früh an einem Frühlingsmorgen machen sich die beiden auf den Weg in den Wald um ihren schönen großen Eichenbaum zu besuchen, dem gerade die ersten Frühlingstriebe aus den Ästen sprießen.