Günter Vallaster (Hg.), räume für notizen
Das größte Programm ist in der Literatur jenes, das den Anwendern den größten Raum lässt.
Günter Vallaster stellt in seinen Projekten jede Menge Raum zur Verfügung. Einmal sind es öffentliche Einrichtungen, an deren mehr oder weniger freien Wänden Literatur fixiert werden kann. Einziges Kriterium dabei, es muss sich Bild-artig an eine Wand nageln lassen. Zum anderen sind es freie Flächen, wie sie in manchen Büchern für Notizen angeboten werden, wenn ein halber Bogen beim Drucken übrigbleibt.
„Hast du dich schon einmal gefragt, wie die Straße, in der du lebst, vor Hunderten oder Tausenden von Jahren ausgesehen hat? Welche Gebäude hier standen, und wie die Menschen damals gelebt haben? Dieses Buch erzählt die Geschichte einer uralten Straße.“ (3)
Wenn man mit der Maus bedächtig genug unterwegs ist, erscheinen einem die einzelnen Web-Seiten fallweise wie Gedichte.
„Wer war Karl Marx also wirklich? Die Frage soll in diesem Buch beantwortet werden. Allerdings enthält das Buch nicht eine Antwort auf diese Frage, sondern viele. Sehr unterschiedliche Menschen, die Karl Marx kannten, werden ihre Sicht schildern. Er wird gelobt, beschimpft, kritisiert, bewundert und bemitleidet werden.“ (7)
„Damit stellen sich die Demonstranten ganz bewusst und ohne jeden Selbstzweifel in die Tradition eines besseren, revolutionären Amerika, jener guten alten Zeit, als die USA noch weiß, protestantisch, tugendhaft, frei und voller Optimismus waren, einer Zeit allerdings, die so womöglich nie existiert hat.“ (7)
„Das echte Bild sollte ausgetauscht werden. Gegen eine Fälschung. Doch dann kam der zappelige Onkel Till unerwartet angesaust. »Die Diebe sind Hals über Kopf abgehauen«, stellt Carlo fest. Ben nickt. »Aber ohne das echte Bild zu stehlen.« »Fragt sich nur eins«, sagt Semra. »Welches ist das richtige?«
Ein Dreißigjähriger wird wegen wachsender Kraftschwäche entlassen, er geht nach draußen, um an der Luft besser seine Zukunft zu verstehen.
„Mit Lili, der kleinen Maus und ihrem Freund Henri geht es durch das Jahr! Im Frühling grünt und blüht alles, im Sommer baden Lili und Henri im Meer, im Herbst sind die Äpfel reif und im Winter machen es sich die Mäuse vor dem Kamin mit einer heißen Schokolade gemütlich.“
Der Lebenssee, ein Kosmos aus dem geographischen Ebensee, der Kultur rund um den See und dem Leben eines darin wohnenden Chronisten, ist so etwas wie das Lebenswerk des Walter Pilar.
„Im Laufe der Geschichte verfolgte die Astronomie stets ihr wichtigstes Ziel: nämlich das Universum zu erklären. In der Antike fragten sich die Astronomen, wie und warum die Planeten sich vor den Hintergrundsternen bewegten, was es mit den rätselhaften Kometen auf sich hatte und warum die Sterne so weit weg waren.“ (S. 12)