Franjo Terhart, Das Geheimnis der Amphore
„»Wir lösen den Fall allein! Wir übergeben den Brief nicht einem der sechs Ädilen, die für derartige Verbrechen zuständig sind. Das tun wir erst, wenn alles klar ist. Wenn wir den Fall gelöst haben. Fortuna fortes adiuvat – Den Tüchtigen hilft das Glück! Wir sind vier Freunde und wir schaffen es ganz allein, Dionysus doch noch zu seinem Recht kommen zu lassen.«“ (32)
Die vier Freunde und jungen Detektive Cornelia, Titus, Publius und Gaius beobachten wie ein ahnungsloser Passant von einem Jungen bestohlen wird. Als sie den Mann darauf aufmerksam machen, werden sie selbst von diesem beschuldigt. Aber so richtig spannend wird es, als Gaius von seiner Entdeckung berichtet: eine Amphore mit einem geheimnisvollen Papyrus.
Der pseudo-gesellige Ausdruck „zusammensaufen“ bedeutet nicht nur, zusammen etwas zu trinken, sondern gleich die ganze Thematik über den Haufen zu saufen. So ist es kein Wunder, dass Südtirol zwischendurch als genialer Grund für das Niedersaufen angesehen wird.
„Seit ich sprechen und staunen kann, mache ich mir Gedanken über die Natur. Mein Vater hat mich schon als kleines Kind mit in den Wald genommen und mir unermüdlich die Namen von Tieren, Pflanzen und Pilzen beigebracht. Er meinte, man könne etwas besser schätzen, wenn man es benennen kann.“ (3)
Ein hoher Witz muss sein: Beim Gaußschen Gesetz wird der elektrische Fluss durch eine geschlossene Fläche vermessen, bei der Gaußschen Landkarte kommen Gegenden in peripherer Lage in den Fokus von Geschichte.
Der Titel ist höchst hinterlistig gewählt, es kann sich um mehrere Geburten handeln, die anfallen, aber auch um falsche oder ungültige, die wiederholt werden müssen.
„Ein Verbrennungsmotor wandelt die im Kraftstoff enthaltene Energie in eine mechanische Drehbewegung um. Das Rallyeauto der Nocke-Brüder hat einen V-12 Motor mit zwölf hohlen Zylindern, in denen sich jeweils ein Kolben auf- und abbewegt.“ (20)
Sogenannte Inselromane zeigen einen vollkommenen Kosmos, worin der Held sich autark entfalten kann. Seit Robinson Crusoe denkt man wohl bei jedem Inselroman an Einsamkeit, Überlebenswillen und fein austarierte Alltage.
Bei einem Essay tauchen in dieser Reihenfolge zwei Elementarfragen auf: Wie ist das Thema formatiert? Was ist überhaupt das Thema?
„Vor unvorstellbar langer Zeit, als es auf der Erde noch keine Menschen gab, formte die Natur ein besonderes Land. Es war von gewaltigen Bergen umgeben, die es wie eine hohe Mauer schützend umstanden. Das Land im Gebirge, wie es später einmal genannt werden sollte …“ (6)
Eine unvergessliche Erzählung taucht aus dem Nichts auf, fesselt den Leser und löst sich samt dem Gefesselten wieder in Nichts auf.