Aktuelle Buchtipps

 

Piotr Karski, Berge! Das Mitmachbuch für Gipfelstürmer

andreas.markt-huter - 13.03.2018

„Gebirge lassen sich in Ketten untergliedern. Solche Ketten bestehen aus mehreren Massiven. Beispielsweise liegt die Zugspitze (Deutschlands höchster Berggipfel) im Zugspitzmassiv im Wettersteingebirge. Das Wettersteingebirge gehört zu den Ostalpen, diese zu den Alpen.“

Die Welt der Berge ist vielseitig und spannend genauso wie Piotr Karskis Zugang zum Thema, der sein Buch als „Mitmachbuch für Gipfelstürmer“ konzipiert hat und die jungen Leserinnen und Leser auffordert, sich aktiv dem Thema Berge zu nähern.

Rhoda Belleza, Herrscherin der tausend Sonnen

andreas.markt-huter - 13.03.2018

„Nachdem die Famlie Ta’an von einer Reihe von Tragödien heimgesucht worden war, glaubte man, sie sei verflucht. Dies machte die junge Prinzessin Rhiannon, die einzige überlebende Nachfahrin der Dynastie, in den Augen der Öffentlichkeit umso kostbarer.“ (11)

Prinzessin Rhiannon Ta’an muss als Kind erleben, wie ihre Familie einem Attentat zum Opfer fällt und ist seit dieser Zeit nur mehr von einem Gedanken gefesselt: sich an Seotra, dem Regenten von Kalu und vermeintlichen Mörder ihres Vaters zu rächen. Nach vielen Jahren soll die Thronfolgerin endlich nach Kalu zurückkehren, um den Thron zu besteigen und ihre Rache zu erfüllen. Doch schon ihrer Abreise zeigt, dass ihre Rückkehr alles andere als erwünscht ist.

Michelle Knudsen, Ein Löwe in der Bibliothek!

andreas.markt-huter - 13.03.2018

„Eines Tages kam ein Löwe in die Bibliothek. Er ging einfach an der Information vorbei und verschwand zwischen den Bücherregalen.“

Herr Hicks, ein Mitarbeiter der Bibliothek, ist außer sich: ein Löwe in der Bibliothek geht schon gar nicht. Schnell beschwert er sich bei Frau Direktorin Pepper, die der Löwe aber gar nicht stört, solange er sich an die Regeln der Bibliothek hält.

Harald Specht Geschichte(n) der Dummheit

andreas.markt-huter - 12.03.2018

„Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Da man Dummheit weder sehen, noch anfassen oder kaufen kann, ist es schwer sie zu beschreiben. Was wissen wir von ihr? Erstens lässt sich feststellen, dass sie scheinbar überall auftritt.“ (13)

Welche Rolle spielt die Dummheit in der Geschichte der Menschheit? Wenn sie auch häufig Kopfschütteln oder ungläubiges Staunen auszulösen vermag, so erscheinen die Folgen der Dummheit nicht immer so glimpflich oder amüsant, wie so manche kritischen Geister im Laufe der Geschichte erleben und erleiden haben müssen, die als Abweichler und Ketzer verunglimpft worden sind.

Margit Auer, Die Schule der magischen Tiere - Versteinert!

andreas.markt-huter - 10.03.2018

„Keines der Tiere hatte sich die Zeit genommen, das Fläschchen genauer zu betrachten. Niemand hatte die Anweisungen gelesen, die in verschiedenen Sprachen gedruckt waren. Denn auf dem Etikett stand: Nur stark verdünnt verwenden. Nur zwei Tropfen pro Liter. Ansonsten: Lebensgefahr!“ (101)

Während Mortimer Morrison sich mit seiner Elster Pinkie im Wald auf die Suche nach magischen Tieren macht, lernen die Kinder bei Mary Cornfield in Sachunterricht über Steinkreise, wie Stonehenge in Südwest England. Als Direktor Siegmann der Klasse einen Schulwettbewerb verkündet, beschließen die Schüler einen Nussknacker zu bauen, was vor allem das Streifenhörnchen Leonardo begeistert.

Hans-Henning Scharschach: Stille Machtergreifung

andreas.markt-huter - 09.03.2018

Der 1943 geborene Hans-Henning Scharsach war langjähriger Leiter des Auslandssressorts von Kurier und News. Seit seiner Pensionierung ist er vorwiegend als Autor tätig. Zu seinen Büchern zählen Bestseller wie "Haiders Kampf", "Europas Populisten", "Die Ärzte der Nazis" oder "Strache - im braunen Sumpf".

Vor allen Dingen war Scharsach auch politisch tätig: er organisierte 1993 das Lichtermeer für mehr Solidarität, gegen Rassismus und Ausgrenzung mit. Lange Jahre trat er als Organisator und Mitveranstalter von zahlreichen Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nazi-Terrors in Erscheinung. Außerdem unterstützte er das Frauenvolksbegehren und hielt die Trauerrede für Marcus Omofuma, einen im Zuge seiner Abschiebung verstorbenen nigerianischen Asylwerber.

Alina Simone, Ich wollte Einhörner

h.schoenauer - 08.03.2018

In den Hitparaden und Charts gibt es nur Sieger, was aber machen die anderen, die nicht von der Geschmackstombola nach oben gespült werden?

Die Sängerin Alina Simone formuliert es in ihren „Memoiren-Essays“ ziemlich drastisch, den größten Erfolg habe sie mit dem Covern einer unbekannten russischen Untergrundsängerin gehabt. Sonst interessiere sich niemand für sie und wenn, dann höchstens wegen der Geburtsstadt Charkow, wenn diese wieder einmal bombardiert wird.

Rob Harrell, Spotz - Alles unter KonTrolle

andreas.markt-huter - 08.03.2018

„Spotz. So heiße ich. Ein majestätischer Name ist das wirklich nicht. Oder habt ihr schon mal von irgendwelchen Königen gehört, die »Spotz der Allmächtige« oder »Spotz der Erbarmunglose« heißen?“ (7)

Spotz Belford, der junge liebenswerte Troll, der unter seinem Temperament und gelegentlichen Jähzornanfällen leidet, lebt in Scherwutz im Königreich Niegelungen. Regiert wird das Land vom allgemein beliebten König Kastanasius, dessen Sohn, Prinz Roquefort mit Spotz die Schule besucht und alles andere als freundlich oder beliebt ist.

Gergely Péterfy, Der ausgestopfte Barbar

h.schoenauer - 08.03.2018

Nach einem weit verbreiteten Kunstempfinden gilt die Ausstopfung als Steigerung der Skulptur. Wenn du wirklich ein echtes Denkmal willst, musst du den Helden ausgestopft aufstellen. Im österreichischen Literaturmuseum sind daher die wichtigsten Dichter mehr oder weniger ausgestopft dargestellt.

Gergely Péterfy greift diesen Ausstopfungsprozess auf, um das Schicksal eines politischen Sprachvisionärs aufzuzeigen. Im Jahr 1831 fährt Sophie Török von Ungarn nach Wien, um im Hof-Naturalien-Cabinet den ausgestopften Angelo Soliman zu besichtigen, der seinerzeit seine schwarze Haut auf Befehl des Kaisers seinem Freund hinterlassen musste. Dieser Freund ist der Schriftsteller und Sprachforscher Ferenc Kazinczy, der Ehemann von Sophie Török, der gerade eine Gefängnisstrafe in Kufstein absitzt, wohin man ihn wegen Verbreitung freimaurerischer Schriften gesteckt hat.

Kathy MacMillan, Feuer und Feder

andreas.markt-huter - 08.03.2018

„Der Anführer der Wache räusperte sich. »Diese Sklavin hat Hochverrat begangen, Eure Hoheit. Wir bringen sie gerade zu Hauptmann Dimmin.« Ich erschauderte. Prinz Mati runzelte die Stirn. »Was hat sie getan?« »Eure Hoheit, sie hat in der Bibliothek der Götter einen Brief aus seiner Nische entfernt.« (16)

Mit sechs Jahren musste Raisa ke Comun bei einem Überfall auf ihre Heimat Nath Tarin miterleben wie ihre Eltern ermordet worden sind, sie selbst wurde als Sklavin im Königreich Qilara als Sklavin verkauft. Niemand weiß, dass sie die Tochter eines der Weisen ihres Volkes ist, von dem sie kurz zuvor ein Blatt Papier mit ihrem Herzgedicht erhalten hat. Als sie zur neuen Jung-Tutorin bestimmt wird, erhält sie die Chance, Schreiben zu lernen und damit endlich das Herzgedicht ihres Vaters lesen zu können.