Josef Guggenmos, Die schönsten Sagen des klassischen Altertums
„Am Anfang war das Chaos, die grenzenlose, gähnende Leere. Aus dem Chaos entstanden Gäa, die Erde und Eros, die Liebe.“ (7)
Josef Guggenmos erzählt eine Auswahl der von Gustav Schwab gesammelten und zusammengestellten schönsten Sagen des klassischen Altertums neu. Ebenfalls neu sind auch die modernen Illustrationen von Stefanie Harjes, die eine fantasievolle Verbindung zwischen klassischem Altertum und Alltag in der Gegenwart herstellen.
Die Esoterik boomt wie kaum ein Wissens- und Wirtschaftszweig, dennoch aber gibt es kaum Mitglieder dieses Treibens, denn jeder betritt inkognito das Reich der Halbwahrheiten.
„Menschen können sich nicht in Puppen verwandeln“, hielt Lizzie Rose dagegen. „Grisini kann sie verwandeln“, entgegnete Parsefall unbeirrt. „Du kennst ihn nich´. Nich´ so wie ich.“ Er legte Clara auf seinen Schoß. „Ich wette, so hat er es mit den anderen auch gemacht. Er hat se entführt und dann verwandelt …“ (166)
Was für eine verheißungsvolle Erzählkonstellation! In einer Bar unter dem Wasser sind die Figuren offensichtlich ausgesetzt dem relaxenden Gefühl bei Getränken und dem Druck schwerer Geschichten, die auf ihnen lasten wie auf einem U-Boot.
„So riesig ist der Elefant, zu schmal die Tür, zu nah die Wand. Jedes Haus ist ihm zu klein. „Mein Zimmer muss gigantisch sein!“
In der dichtesten Form des Romans fallen Inhalt und Anwendung zusammen und es entsteht oft eine eigene Roman-Gattung.
„Um die großen Entdeckungsfahrten des Christoph Kolumbus ranken sich viele Rätsel und Geheimnisse. Dieses Buch setzt sich auf die Spur des berühmten Entdeckers und zeichnet mithilfe seines Nachfahren Cristóbal Colón XX. das spannende Bild eines außergewöhnlichen Mannes und einer bewegten Zeit.“ (6)
„Gemälde haben oft eine versteckte Bedeutung. Entschlüsselt man die richtigen Hinweise, fügt sich alles zusammen. Ein Gemälde zu erkunden, ist wie eine Entdeckungsreise – unendlich faszinierend und äußerst lohnend.“ (7)
„So ein Lesestündchen ist schon was Schönes!“, sagt Dr. Brumm. „Morgen lese ich den nächsten Buchstaben.“
Alles Neue beginnt mit einer Krankheit, weil Neues nur entstehen kann, wenn das Alte abgeworfen wird, und das Loswerden des Alten bezeichnet Egon Friedell als Krankheit.