Lesepanorama

Bachmann Junior Preis Hermagor 2025

Andreas Markt-Huter - 23.04.2025

bachmann preis juniorBereits zum zwölften Mail ruft der „Bachmann Junior Preis Hermagor“ alle Nachwuchsautorinnen und -autoren zwischen acht und 17 Jahren dazu auf, ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen wollen und schriftlich niederzulegen. Seit 2014 beteiligen jährlich hunderte Teilnehmer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz an diesem literarischen Wettbewerb, der junge Menschen zum Schreiben motivieren soll.

Thema für das Jahr 2025 ist „Unter einem fremden Himmel“ aus Ingeborg Bachmanns im Jahr 1956 erschienenem Gedicht „Schatten Rosen Schatten

Tiroler Brauchtum Teil 4: Ostern

andreas.markt-huter - 20.04.2025

osterhaseDer abschließende 4. Teil der Reihe "Tiroler Brauchtum im 19. Jahrhundert" stellt Bräuche rund um den Ostersonntag und Ostermontag vor, die von Ludwig von Hörmann in seinem Buch über Tiroler Traditionen beschrieben werden.

Hörmann beschreibt neben dem heute noch bekannten Brauch des Eierpeckens auch vergessene Bräuche wie z.B. das Palmen, wo Palmzweige an allen vier Ecken und in der Mitte der Felder und Äcker gesteckt werden, um böse Hexen, Blitzschlag, Feuer, Seuchen u.a. fernzuhalten. Weit verbreitet waren aber auch Bauernkomödien die als Osterspiele den Leuten zur Unterhaltung dienten.

Tiroler Brauchtum Teil 3: Ostereier und Osterspiele

andreas.markt-huter - 17.04.2025

ostereierIm 3. Teil der Reihe "Tiroler Brauchtum" zur Osterzeit stehen lustige und interessante Tiroler Bräuche rund um Ostereier und Osterspiele im Mittelpunkt.

Der Brauch sich gegenseitig Ostereier zu verschenken, bot Burschen und Mädchen die Möglichkeit einander ihre Verliebtheit auszudrücken, vor allem wenn sie mit Liebesversen beschrieben waren wie z.B. Mein Herz das brend wie eine Glud, Möcht wissen, was das deine thut. Hörmann beschreibt u.a. den Brauch des Eierklaubn, der vor allem im Oberinntal gepflegt worden war oder das Ostereierfahren aus dem Ultner- und Wipptal.

Tiroler Brauchtum Teil 2: Die Karwoche

andreas.markt-huter - 15.04.2025

kreuzigungAuch im 2. Teil der Reihe "Tiroler Brauchtum" blicken wir auf vergangenes und gegenwärtiges Brauchtum rund um die Osterwoche, wie sie auf Sagen.at nachzulesen sind. Auch hier bietet der Ethnologe Ludwig von Hörmanns Buch Tiroler Brauchtum einen interessanten Einblick in die Sitten und Bräuche der Tiroler zu Karfreitag im 19. Jahrhundert .

Zum alten Brauchtum in der Karwoche gehören die Feuerweihe mit den Karsamstagskohlen ebenso, wie der Marter, ein Kreuz das zur Verehrung auf Stufen liegt, wo die Betenden es küssen. Beschrieben wird aber auch eigentümliche Andacht in Zirl, wo alle Manderleut eigentümlich vermummt mit einem schweren Kreuz auf den Kalvarienberg zogen.

Amtliche deutsche Rechtschreibung – Anpassungen / Änderungen

andreas.markt-huter - 08.01.2025

amtliches regelwerk der deutschen rechtschreibungSeit dem 1. Juli 2024 gilt das aktualisierte amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung, das zwischen 2017-2023 ausgearbeitet worden ist. Das amtliche Regelwerk gilt in allen Ländern mit Deutsch als Amtssprache als verbindliches Referenzwerk.

Damit wird die Rechtschreibung innerhalb der staatlichen Institutionen wie Schule und Verwaltung geregelt, außerdem dient das Regelwerk als Leitlinie einer einheitlichen Rechtschreibung für die Bereiche Rechtspflege, Hochschulen, Ausbildungsstätten für Lehrkräfte im Schulbereich aber auch für Verlage, Redaktionen, Firmen und generell auch alle Privatpersonen.

Lesen in Tirol: Jahresrückblick 2024

andreas.markt-huter - 28.12.2024

feuerwerk aus einem buchWieder hat sich ein spannendes Jahr seinem Ende zugeneigt. Auch „Lesens in Tirol“ möchte die Gelegenheit nutzen und einen kurzen Rückblick auf einige Berichte und Themen aus dem weiten Spektrum des Lesens und Lesenlernens im vergangenen Jahr Revue passieren lassen.

Die zahlreichen Beiträge aus den Bereichen Kindergarten, Schule, Büchereien, Buchklub und Bücher berichten aus der Welt des Lesens rund um Tirol und Österreich und stellt spannende Projekte auf dem Gebiet der Leserförderung in den Tiroler Bildungseinrichtungen vor.

Tiroler Weihnacht: Das Kindlwiegen - Ein vergessener Tiroler Brauch

andreas.markt-huter - 23.12.2024

Das Kindlwiegen war ein alter Tiroler Brauch, der sich erstmals 1511 im Sterzinger Weihnachtsspiel nachweisen lässt. Zum Wiegen einer Christkindfigur wurden Wiegenlieder gesungen. Das erfolgte zunächst in der Kirche, später besuchten Mädchen in weißen Kleidern, ähnlich den Sternsingern heute, die einzelnen Familien zu Hause, wo sie, eine Christkindfigur wiegend, ihre Liede sangen. Anschließend überreichte ihnen die Hausmutter allerhand gute Dinge.

Viele Bräuche bleiben oft nur mehr aus Erzählungen oder durch Bücher in Erinnerung. So auch der Tiroler Weihnachtsbrauch des Kindlwiegens. Aber genauso wie Brauchtum verloren geht, verändern sich auch Denkweisen, Ausdrucksweisen und Wertvorstellungen.

Geschichten und Legenden um den Nikolaus

andreas.markt-huter - 05.12.2024

nikolausAlle Jahre wieder warten Kinder voller Ungeduld auf den heiligen Nikolaus, in der Hoffnung, dass er ihnen zahlreiche Geschenke bringen möge. Viele Geschichten und Sagen ranken sich um den mysteriösen wundertätigen Bischof.

Aber wer war eigentlich dieser Heilige Nikolaus? Woher kommt er und wie und wann sind die zahlreichen unterschiedlichen Legenden, die es in den verschiedenen Ländern und Regionen gibt, entstanden?

Die Internet-Site Nikolaus von Myra des Erzbistums Köln beschäftigt sich ausschließlich mit der Figur des Heiligen Nikolaus. Über die Entstehung des Nikolauskultes heißt es:

„Lesestoffwechsel“ tauscht alten Lesestoff gegen Einkaufsgutscheine

andreas.markt-huter - 03.07.2024

lesestoffwechsel21 Tyrolia-Buchhandlungen bieten erstmals in Österreich Rückkaufprogramm für gebrauchte Bücher. Als erste österreichische Buchhändler starten ab sofort die 21 Filialen der Tyrolia an allen Standorten in Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Wien eine professionelle Initiative zum Rückkauf und zur Wiederverwertung gebrauchter Literatur.

Als Vergütung erhalten Kundinnen und Kunden beim „Lesestoffwechsel“ für ihre abgegebenen Bücher eine Gutschrift für den nächsten Einkauf in einer der Filialen oder im hauseigenen Onlineshop. Der alte Lesestoff wird in Kooperation mit Zeercle, einem internationalen Partner für den Gebrauchtbuchhandel, einer Zweitverwertung zugeführt oder gespendet.

Innsbruck liest 2024

andreas.markt-huter - 22.04.2024

innsbruck liest 2024In diesem Jahr findet das traditionelle Literaturprojekt der Stadt Innsbruck „Innsbruck liest“ zum 20. Mal statt. Ab 30. April wird das diesjährige „Innsbruck-liest-Buch“ „22 Bahnen“, der deutschen Autorin Caroline Wahl an verschiedenen Plätzen in Innsbruck als Gratis-Buch aufliegen.

Ziel des Literaturprojekts „Innsbruck liest“, das seit 2004 alljährlich durchgeführt wird, ist es, Literatur ins Gespräch zu bringen und Menschen aus unterschiedlichen Bildungsschichten und Altersstufen zum Lesen zu bringen. Dazu werden wieder 10.000 „Innsbruck-liest-Bücher – finanziert durch Sponsoren – an die Innsbruckerinnen und Innsbrucker verschenkt.