Willkommen auf LESEN IN TIROL

kerstin gulden, fair play„Trotzdem haben wir nach den Sommerferien beschlossen, etwas zu opfern: unsere Freiheit. Zumindest für drei Monate. Wir kriegen etwas Besseres für das, was wir aufgeben, dachten wir. Das war das große Ziel, klar, das offizielle: Die Welt retten, wenigsten ein bisschen. Vielleicht wäre das Experiment nicht außer Kontrolle geraten, wenn es dabei geblieben wäre.“ (S. 5)

Vier Schülerinnen und Schüler entwickeln eine App, die helfen soll, so zu leben, dass die Bedrohung durch die Klimakrise gestoppt werden könnte. Alle haben ihre ganz persönlichen und eigenen Interessen, am Projekt teilzunehmen und bald schon beginnen die Dinge aus dem Ruder zu geraten.

"Nun kamen wir in ein langgezogenes Tal, durch das der Inn fließt, lateinisch Oenus, der sich bis Passau in die Donau ergießt. Auf Inn und Donau braucht man von Innsbruck bis Wien fünf, sechs Tage. Dieses Tal schien Herrn de Montaigne die wohlgefälligste Landschaft, die er je sah."

Im Jahr 1580 durchquerte der französische Adelige, Philosoph und Schriftsteller Michel de Montaigne die Grafschaft Tirol. Mehr als siebzehn Monate dauerte seine Reise, die ihn von Frankreich über Scharnitz, Innsbruck, den Brenner, Brixen, Bozen und die Salurner Klause nach Italien führte. Kurz vor seiner Abreise wurden die ersten beiden Bände seiner bis heute berühmten Essais veröffentlicht.