Julia March, The LEGO® Batman Movie. Das Buch zum Film
„Batman ist großartig und das weiß er. Er ist ein genialer Meisterbauer, Verbrechensbekämpfer und Held der Bewohner von Gotham City. Trotz seiner vielen Fans ist er stolz auf sein Einzelgängertum.“ (6)
In seinem neuen Lego Kino-Abenteuer muss sich Batman mit dem gefürchteten Joker messen, der unbedingt beweisen will, dass er der größte Schurke der Welt ist. Da passt es Batman gar nicht, dass er sich mit seinem fröhlichen Adoptivsohn Dick Grayson auseinandersetzen muss, der als Robin auf seiner Seite kämpfen will.
„Liegen bleiben“ ist ein Ausdruck, der aufs Erste das Österreichische perfekt zum Ausdruck bringt. Eine Arbeit bleibt liegen, ein Beamter entschließt sich, heute liegen zu bleiben, ein Projekt bleibt liegen, Fahrzeuge bleiben liegen, etwas wird weggeworfen und bleibt liegen.
„Ich liege im Dunkel einer Schublade und bin allein. Keine andere Brotdose, nicht einmal ein Topfdeckel oder eine Rouladennadel sind bei mir. Ich bin ganz allein. Ich weiß nicht wie lange ich hier schon liege. […] Deshalb habe ich mich entschlossen, meine Memoiren zu verfassen. Ich will die Geschichte meines Lebens erzählen.“ (2)
Ein aufregender Essay fragt nicht lange und reißt den Leser mit kurzen Denkbewegungen Oktopus-mäßig in den Schlund des Nachdenkens.
„Alle glaubten sie, Diabolics seien furchtlose Kreaturen, doch in meinen ersten Jahren kannte ich nichts als Angst. Die Angst hatte mich auch an jenem Morgen fest im Griff, als die Impyreaner mich in den Gehegen besichtigten.“ (9)
In der Lyrik ist nichts selbstverständlich, wenn man glaubt, eine Fügung würde etwas genau beschreiben, so liegt daneben eine noch genauere, die es noch genauer sagt.
„Die Obstbäume und Sträucher stehen in voller Blüte und die Bienen summen fleißig in den Baumkronen umher. Dank ihrer mühevollen Arbeit werden schon bald Äpfel, Kirschen, Birnen und Pflaumen heranreifen. Goldgelb leuchtet der Löwenzahn, aus ihm werden die Bienen Hönig machen.“
Oft sind es diese kleinen selbstbewussten Widerspruchswörter, die in einer Erzählung als strukturierte Alternativen hervortreten. Das Wörtchen „doch“ erinnert im besten Fall an ein dynamisches Kind, welches in den Boden stampft und „doch“ schreit, um ein Begehren vorzutragen.
„Zwei Jahre später, mit elf, entschied ich mich. Aber nicht so, wie meine Familie das gerne gehabt hätte. Ich will zu den Menschen und so leben wie sie, verkündete ich eines Morgens, nachdem wir uns den Tau aus dem Fell geschleckt hatten. Carag hat es in den Kopf geregnet, zog Mia mich auf und verpasste mir einen Hieb mit eingezogenen Krallen.“ (16)
Nach einer recht einleuchtenden Vorstellung besteht der Sinn des Lebens im ständigen Erzählen dieses Lebens. Wenn alles fertig ist, setzt das Leben von sich aus den Schlusspunkt.