Aktuelle Buchtipps

 

Sabine Schoder, Liebe ist was für Idioten. Wie mich

andreas.markt-huter - 30.12.2015

„Ich fühle mich nicht gut. Gar nicht gut. Mein Kopf pulsiert. Es ist zu heiß unter der Bettdecke. Ich strample mich frei und falle über eine Bettkante, wo keine sein sollte. Mein nackter Hintern prallt auf Parkettboden. Es gibt kein Parkett in meinem Zimmer. Okay, nicht gut ist die Untertreibung des Jahres.“ (21)

Zu ihrem siebzehnten Geburtstag wird Viki von ihrer besten Freundin Melanie, die sie schon seit ihren Kindergartenzeiten kennt, zu einer Überraschungsparty eingeladen. Wenig begeistert trifft sie während der Party auf Jay Ferrety, den Sänger der Band Major Malfunction, den sie verachtet und für einen reichen, oberflächlichen Möchtegern Weltverbesserer hält, der in Wirklichkeit nichts anderes im Sinn hat, als Mädchen zu verführen. Da ist der Schock groß, als sie sich, nach zu vielen Joints, am nächsten Morgen ausgerechnet in Jays Bett wiederfindet.

Christian Futscher, Frau Grete und der Hang zum Schönen

h.schoenauer - 28.12.2015

Der Hang zum Schönen ist meist eine elegante Umschreibung für Kitsch. Wenn die Volksseele auf die Ästhetik stößt, gibt es oft seltsame Bremsspuren, die dann bodenständig genannt werden.

Christian Futscher lässt in seinem Roman über die jüngere Zeitgeschichte Österreichs eine gewisse Frau Grete auftreten, die im ersten Teil erzählt, wie sie das Leben der Kriegs- und Nachkriegszeit gemeistert hat, und die im zweiten Teil als Ruheständlerin ihr Leben noch einmal erzählt, als Bestätigung, dass sie alles richtig gemacht hat.

Otfried Preußler, Das Eselchen und der kleine Engel

andreas.markt-huter - 24.12.2015

„»Du suchst deine Mutter?«, sagte der kleine Engel. »Die ist doch im Stall zu Bethlehem bei der Krippe, dort wärmt sie mit ihrem Atem das liebe Jesulein. Soll ich dich hinführen? Es ist gar nicht weit.«“

Ein kleiner Esel liebt es, sich beim Einschlafen von seiner Mutter die Geschichte von der Eselin vorlesen zu lassen, die im Stall von Bethlehem das Jesukind mit seinem Atem wärmen hat dürfen. Als es eines Tages erwacht, ist die Mutter verschwunden und ein kleiner Engel mit dicker Jacke und Schal, zeigt dem verdutzten Eselchen den Weg zu ihr.

John Woodward, Wissen. Dinosaurier

andreas.markt-huter - 22.12.2015

„Auf der Erde gibt es unvorstellbar viele Lebewesen, die sich in ihrem Aussehen und ihrer Lebensweise sehr voneinander unterschieden. Aber nur wenige Tiergruppen sind so vielfältig wie es die Dinosaurier waren. Sie lebten rund 170 Millionen Jahre lang auf der Erde.“ (7)

Über einen Zeitraum von knapp 200 Millionen Jahren beherrschten die Dinosaurier das Antlitz der Erde im Wasser, an Land aber auch in der Luft und entwickelten eine Artenvielfalt und Erscheinungsformen, die auch heute noch einen tiefen Eindruck hinterlassen. In fünf Kapiteln werden die Entwicklungen und spektakulärsten Dinosaurier anschaulich vorgestellt.

Jerry Brotton, Weltkarten

andreas.markt-huter - 21.12.2015

„Schon seit den vor etwa 40.000 Jahren entstandenen ersten Felsgravuren erstellte der Mensch Karten, um sich in seiner räumlichen Umgebung einzuordnen. Somit geht es neben der Orientierung immer auch um die Existenz selbst.“ (7)

Wie der Mensch die Welt betrachtet ist gleichzeitig auch ein Spiegel über den Bewusstseinstand der Menschheit selbst. In seinen Weltkarten drückt sich die Sicht des Menschen auf die Welt aus, auf die Stellung des Menschen in der Welt und schließlich auf das Wesen des Menschen selbst. So zeichnet eine Karte neben dem geographischen Lebensraum in einer tieferen Schicht gleichsam die Ideen- und Kulturgeschichte der Menschheit selbst.

Salah Naoura Superhugo fängt den Dieb!

andreas.markt-huter - 19.12.2015

„Detektiv? Was war denn das? Hugo wusste es nicht. Aber er wusste, wo sich das Versteck von Superhund befand … Nämlich in Oma Friedas Keller! Unten im Geheimversteck schaute Hugo schnell nach, wie Detektive aussehen.“ (9 f)

Der Dackel Hugo lebt bei Oma Frieda und lässt es sich gut gehen. Er begleitet sie in den Garten und genießt es, sich auf seinem Knochen liegend von Oma Frieda aus seinem Lieblingsbuch mit dem Helden Superhund vorlesen zu lassen.

Thomas Losch, Der neiche Frisör hat ihr die letzten Hoa ausgrissen

h.schoenauer - 18.12.2015

Spätestens nach dem Zusammenbau eines Fertigteilmöbels weiß jeder, wie wichtig diese Schrauben und ihre bildhafte Gebrauchsanleitung sind.

Thomas Losch behandelt mit seinen Geschichten, Miniaturaufnahmen und grenzwertigen Dialogen jene Schrauben, mit denen das große Geräusch der Alltagskommunikation zusammengehalten wird. Unter dem sagenhaft grotesken Aufreger, der neue Friseur hat ihr die letzten Haare ausgerissen, tummeln sich Klagen, Beileidsbezeugungen und abgebrühte Kommentare.

Sang-Keun Kim, Wenn du Sorgen hast, rolle einen Schneeball

andreas.markt-huter - 17.12.2015

„Der Schnee fällt in dicken Flocken. Und der Maulwurf macht sich in dieser Nacht große Sorgen. Er stapft durch den Schnee und kommt flink voran, aber in seinem Kopf werden die Sorgen immer größer.“

Was ist nur mit dem Maulwurf los, der so unruhig und voller Sorgen durch den Wald stapft. Gut, dass ihm der Ratschlag seiner Großmutter wieder einfällt, die immer zu ihm gesagt hat, dass er einen Schneeball rollen solle, wenn er voller Sorgen sei.

Iain Zaczek / Jude Welton u.a., Geschichte der Malerei

andreas.markt-huter - 16.12.2015

„Manche Elemente der ägyptischen Kunst blieben Jahrhunderte lang unverändert, während die Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs von fieberhaftem künstlerischem Schaffen und Innovationen geprägt waren. Dieser Bildband nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte der Malerei, von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.“ (8)

In der Kunst, insbesondere der Malerei kommen menschliche Vorstellungswelt, gesellschaftlicher und sozialer Wandel und technische Veränderungen besonders anschaulich zum Ausdruck. Kein Wunder, dass die Epochen der Kunstgeschichte als Symbol für die Entwicklung der Menschheit betrachtet werden können.

Robert P. Weston, Die Ghorks

andreas.markt-huter - 15.12.2015

„Du musst uns helfen! Quasicom und die Ghorks haben von der Naturkostfabrik Heppelworth Besitz ergriffen! An diesem Wochenende, während des jährlichen Foodfestivals, planen sie etwas wirklich Entsetzliches! Du und deine Freunde seid unsere letzte Hoffnung!“ (34)

Kaum ist es Eliot, Leslie und seinen Monsterfreunden gelungen, den Angriffe des Chefs der Firma Quasicom und seiner Ghorks auf seinen Onkel Archies Technologiefirma „Denki 3000“ zu verhindern, erreicht die Freunde bereits die nächste Hiobsbotschaft. Jean-Rèmy erhält von seiner Schwester ein singendes Telegramm. Quasicom und die Ghorks haben von der „Naturkostfabrik Heppelworth“ Besitz ergriffen und planen einen entsetzlichen Anschlag beim jährlichen Foodfestival in der Stadt Simmerville.