Kinder- und Jugendbücher

Eva Ibbotson, Annika und der Stern von Kazan

Andreas Markt-Huter - 29.09.2025

Eva Ibbotson, Annika und der Stern von Kazan„Ellie war immer noch da, sie saß in der ersten Reihe, aber sie hielt etwas im Arm und sah ganz anders aus als sonst, völlig aufgelöst und über und über errötet … »Das hat jemand hiergelassen«, sagte sie. Sie schlug das Tuch zurück, und Sigrid beugte sich vor, um zu schauen. »Herr im Himmel!« Das Baby war noch sehr klein, nicht mehr als ein paar Tage alt, aber es war erstaunlich lebendig.“ (S. 9)

Die zwölfjährige Annika wird als zurückgelassenes Baby bei einer Bergwanderung von der Köchin Ellie in einem kleinen Kirchlein entdeckt. Ellie und das Hausmädchen Sigrid beschließen das Findelkind mitzunehmen und es in Wien den Nonnen im Kloster zu übergeben. Doch das Kloster steht unter Quarantäne und so kommt Annika in das Haus der drei Professoren.

Libba Bray, The Diviners - Die dunklen Schatten der Träume

andreas.markt-huter - 27.09.2025

Libba Bray, The Diviners - Die dunklen Schatten der Träume„Alle Städte sind Geister. Neue Gebäude entstehen, über den Gebeinen der alten, sodass jeder glänzende Stahlträger, jedes Backsteinhochhaus die Erinnerung an das, was nicht mehr da ist, in sich trägt – ein architektonischer Spuk.“ (10)

Kaum hatte sich die Stadt von den Morden des grausamen Geists von John Hobbes erholt, regen sich in den finsteren Gängen der New Yorker Untergrundbahn bereits die nächsten Gespenster, welche die Stadt mit einer mysteriösen Schlafkrankheit überziehen. Immer mehr Menschen verfallen in einen tiefen, von schrecklichen Albträumen geplagten Schlaf, aus dem sei nie mehr erwachen.

Anu Stohner, Selmas wundersame Abenteuer im Tapetenwald

Andreas Markt-Huter - 25.09.2025

Anu Stohner, Selmas wundersame Abenteuer im Tapetenwald„Selma stand im Tapetenwald, und sie hatte, ohne sich etwas dabei zu denken, ein Bonbonpapierchen aufgehoben. Mehr war nicht passiert, also brauchte sie der komische Maulwurf auch nicht so anzupampen. »Warum bist du denn so unfreundlich?«, fragte sie ihn. »Ich hab doch gar nichts gemacht.« »Nipf gemacht, fofo«, sagte der Maulwurf, der immer noch kleine Krümel Erde spuckte. »Wer’f glaubt.«“ (S. 16)

Selmas Zimmer soll einen neuen Anstrich bekommen. Dazu wünscht sie sich eine hellgrüne Farbe mit dunkelgrünen Streifen und eine Wand mit Tapete, auf der ein Wald mit Tieren zu sehen ist. Zu Selmas Glück hat das Tapetengeschäft erst vor kurzem so eine Waldtapete bekommen. Sie entscheidet sich für den Sommerwald. Und zum Erstaunen von Selmas Eltern finden sich auch für die Seitenwände, wie gewünscht, Tapete mit hellgrün und dunkelgrünen Streifen.

Dagmar Hoßfeld / Ursel Scheffler u.a., Die schönsten Silben-Geschichten zum Schulstart

Andreas Markt-Huter - 23.09.2025

Dagmar Hoßfeld / Ursel Scheffler u.a., Die schönsten Silben-Geschichten zum Schulstart„Lilli weiß, dass ihre Mutter es gut meint, wenn sie ihr jeden Morgen ein gesundes Pausenbrot einpackt. Aber muss es immer das dunkelste Vollkornbrot sein, das es beim Bäcker gibt? Das allertrockenste Vollkornbrot, noch dazu mit fader Tofupaste, Sojasprossen und labbrigem Salatblatt drauf? Und das jeden Tag? Brr! Lilli schüttelt sich, wenn sie nur daran denkt.“ (S. 11)

Sechs Lesegeschichten die speziell für Lese-Anfänger zum Schulstart ausgewählt worden sind, bieten nicht nur eine gute Unterhaltung, sondern helfen durch farblich abgegrenzte Silben beim Erfassen der Wörter und beim Lesen. Aufgelockert werden die kindergerechten Texte durchgehend mit farbenfrohen Illustrationen.

Chelsea Abdullah, Der Sternenstaubdieb

Andreas Markt-Huter - 20.09.2025

Chelsea Abdullah, Der Sternenstaubdieb„An einem unbekannten Ort vor nicht allzu langer Zeit gehörte unsere Welt den Dschinn, jenen verdammten Kreaturen, die unsere Wüste wie Geister durchstreifen. Im Gegensatz zu uns Menschen, die aus Erde geformt wurden, schufen die Götter die Dschinn aus einer uralten Flamme, sodass sie Hunderte Jahre lebten und magische Kräfte besaßen. Deswegen können einige Dschinn ihre Gestalt verwandeln und andere Feuer spucken oder im Handumdrehen bis ans andere Ende der Welt reisen.“ (S. 9)

Nachdem sich die sieben Dschinn-Könige aus Unzufriedenheit über ihre eingeschränkte Magie aus Wut das Land verheert hatten, wurden sie von den Göttern bestraft. Ihre Magie wurde so stark, dass sie Löcher in den Sand brannte, in denen die Städte der Dschinn versanken. Nach der Ermordung seiner Frau ließ Sultan Malik gnadenlos Jagd auf die Dschinn machen, deren Blut die Wüste zum Leben erwecken konnte.

Dick Bruna, miffy und die kunst

Andreas Markt-Huter - 18.09.2025

Dick Bruna, miffy und die kunst„Warst du schon einmal in einer Galerie, um dir Kunst anzuschauen? Oder hast du anderswo Kunstwerke entdeckt? Wusstest du, dass Dick Bruna von Kunst begeistert war? Bevor er als Schöpfer des kleinen Hasen Miffy berühmt wurde, ließ er sich von Künstler wie Matisse, Léger und Picasso inspirieren.“

Das Kinderbuch „miffy und die kunst“ zeigt verschiedene Kunstwerke, die den Schöpfer der Kinderbuchfigur Miffy zu seinen Ideen und Bildformen inspiriert haben. Gemeinsam mit Miffy erleben die jungen Leserinnen und Leser den Zauber von Bildern und Skulpturen von Künstlern wie Matisse, Léger, Vermeer, Hepworth, Picasso und vielen mehr.

Katherine Rundell, Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen

Andreas Markt-Huter - 16.09.2025

Katherine Rundell, Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen„Der Tag war herrlich, bis ihn jemand fressen wollte. Es war ein schwarzes, hundeähnliches Biest, ähnelte aber keinem ihm bekannten Hund. Seine Zähne waren so lang wie sein Arm, mit den Klauen hätte es eine Eiche zerfetzen können. Es spricht also sehr für Christopher Forrester, dass er durch Tempo, List und Mut dem Schicksal entging, verschlungen zu werden. (S. 21)

Christopher Forrester und Mal Arvorian, die aus gänzlich unterschiedlichen Welten stammen, ahnen nicht, dass sie gemeinsam das Schicksal der Welt in ihren Händen tragen werden. Während Christopher im Stadtleben London zu Hause ist, lebt Mal im Archipel, einer geheimnisvollen verborgenen Region und dem letzten magischen Ort auf Erden, wo auf vierunddreißig Inseln abertausende magische Geschöpfe leben.

Nicole Röndigs, 102 Haustiere

Andreas Markt-Huter - 13.09.2025

Nicole Röndigs, 102 Haustiere„Das ist Benno. Benno hat es gut: Er hat tolle Eltern, eine nette Nachbarin und wohnt in einem schönen Haus im Grünen. Sein einziges Problem: Er wünscht sich dringend ein Haustier. Am liebsten einen Bernhardiner. Notfalls wäre auch ein Fisch okay. Das sind Bennos Eltern. Sie sind genau so, wie Eltern sein sollten […] Doof ist bloß, dass sie keine Tiere mögen. Jedenfalls nicht in der Wohnung.“ (S. 8)

Benno ist ganz verzweifelt. Während er sich mit aller Macht ein Haustier wünscht, wissen seine Eltern gegen jeden Tiervorschlag einen Einwand: Hunde machen zu viel Arbeit, Hamster machen in der Nacht einen furchtbaren Krach und Goldfische beißen einem beim Füttern die Hand ab. Seine Eltern schlagen statt eines Haustieres einen Lego-Bauernhof vor.

Marie Lu, Skyhunter – A Shining Rise

Andreas Markt-Huter - 11.09.2025

Marie Lu, Skyhunter – A Shining Rise„Ich hatte zu viel Zeit zum Nachdenken. Ich saß in diesem Glaskäfig und dachte darüber nach, ob ich das Leben eines jungen Mädchens hätte verschonen sollen, ob ich für den Tod meiner Familie verantwortlich war und wie ich jemals den Mord an einem unschuldigen Menschen hätte rechtfertigen können, um das Leben eines anderen zu retten. Ich habe nachgedacht und nachgedacht, bis ich nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden konnte.“ (S. 8)

Nach der Niederlage der letzten freien Nation Mara gegen die Truppen der übermächtigen Föderation konnten nur wenige Mitglieder der einst stolzen Striker, der Kampftruppe von Mara, dem Tod oder der Gefangenschaft entgehen. Der Skyhunter Red, der bei der letzten Schlacht schwer verletzt wurde, hat sich der neugegründeten Widerstandsbewegung von Mara angeschlossen hat, während Talin in die Hände der Föderation geraten ist.

Vanessa Walder, Die Tier-Feuerwehr - Ein Waschbär greift ein

Andreas Markt-Huter - 09.09.2025

Vanessa Walder, Die Tier-Feuerwehr - Ein Waschbär greift ein„Was für eine Frechheit! Der komische Mann hat Eddie einfach ausgesetzt! Er ist lange und weit mit dem Auto gefahren. Eddie weiß gar nicht mehr, in welcher Richtung seine Feuerwache liegt. Jetzt hockt er mitten im Wald auf einem Baum. Was soll er denn hier im Urwald? Weit und breit gibt es keine Kekse und Kaffee kriegt man hier sicher auch keinen. (S. 19)

Eddie ist ein besonders wichtiges Mitglied der Feuerwehr. Vor allem weil er nachtaktiv ist und deshalb bei Alarm nicht erst wach werden muss. Bei einem Einsatz hält er sich immer schnell am Feuerwehrauto fest und macht sich mit auf den Weg. Er liebt und bewundert die Feuerwehrleute und will unbedingt dazugehören.