Katja Alves, Die kleine Eulenhexe - Lustige Abenteuergeschichten
„Im nicht sehr finsteren Finsterwald lebt die kleine Eulenhexe Petunia von und zu Nadelbaum mit ihren sieben kleinen Eulen. Und dann ist da noch Herr Spiegelei, Petunias Flugsauger. Er wohnt auch im Baumhaus. Wo er heute nur bleibt?“ (S. 10)
Es herrscht Aufregung im Finsterwald. Der Küchen-Kalender im Hexenhaus ist verschwunden. Für die kleinen Eulen kein Problem, sie beginnen damit einen Eulen-Kalender zu basteln, bei dem jeder Tag ein eigenes Eulen-Motto erhält. Doch auch Herr Spiegelei, der Flugsauger, wünscht sich einen eigenen Tag.
„Während historische Lieder […] fester Bestandteil der Geschichtsdidaktik geworden sind, sind die Publikationen zu populärer Musik sowie ihrem didaktischen Einsatz im Geschichtsunterricht bis lang bis auf wenige Ausnahmen eher ein Randthema gewesen, obwohl sie sowohl als Gegenstand als auch als Quelle ein hohes Lern- und Motivationspotential bieten und zur Sensibilisierung beitragen sowie unterstützend für die Förderung des Geschichtsbewusstseins sein können.“ (S. 5)
„Das ist der kleine Fuchs. Auf leisen Sohlen schlüpft er aus dem Bau. Er dreht seine feinen Ohren nach vorn. Wer ruft denn da? Schuhu! Neugierig läuft der kleine Fuchs los. Oh, der Wald ist aber groß? Doch was ist das?“
Nach dem Koma ist nur eines gewiss: Alles, was bei den Sinnesorganen hereinschaut, ist etwas Fremdes. Zwischen der Welt und dem Individuum fremdelt es.
„Die Flammenvögel zogen davon. Pa zog davon. Das Verlangen, mit ihnen zu fliegen, brannte wie ein Feuer in Embers Innerem. Sie wusste nicht, wie, aber irgendwie würde sie ihm folgen. Als könnte er ihre Gedanken hören, drehte sich Pa um und sah traurig in ihre Richtung. Er legte die Hand aufs Herz, küsste seine Fingerspitzen und pustete ihr sanft einen Kuss zu.“ (S. 19)
Nicht nur am Titel ist von Schwindel die Rede, selbst die Augen machen eine schwindelerregende Bewegung, wenn sie über den Lyrikband gleiten, der im Handteller-großen Format sich erst allmählich fokussieren und fixieren lässt.
„Tiere sind sehr unterschiedlich. Immer wieder glaubte ich endlich alles bisher bekannte über ihre Anatomie zu wissen. Und immer wieder brachten mich umwerfende neue Erkenntnisse zum Staunen! Das ist es, was ich an der Wissenschaft so liebe: Es gibt immer etwas Neues zu entdecken … In diesem Buch nehme ich dich mit auf eine Reise ins Reich der Tiere.“ (S. 5)
Das literarische Bermudadreieck für para-normale Fiktion ist irgendwo zwischen Edgar Allen Poe (Die Sphinx), Andre Gide (Die Verliese des Vatikan) und Ray Bradbury (Fahrenheit 451) angesiedelt.
„Es regnete. Es rieselte und rauschte. Es planschte und plätscherte. Die Katze saß oben im Baum. Ringsum war Wasser. »Jetzt ist es genug!«, sagte die Katze. »Jetzt soll es aufhören!« Aber es hörte nicht auf. Es regnete immer weiter. Das Wasser schwemmt die Erde weg. »Hilfe!«, sagte die Katze. »Mein Baum kippt um!« Sie schlug ihre Krallen in die Zweige und hielt sich fest.“
Die Befürchtung, geholt zu werden, überfällt in Romanen oft jene Helden, die am Ende sind. Bei Norbert Gstrein etwa wird im „Einer“ der sprachgestörte Jakob abgeholt, als er mit dem Dorfleben nicht zurecht kommt, in Texten nach der Machtübernahme der Nazis müssen Andersdenkende oft befürchten, geholt zu werden.