Kazuo Iwamura, Familie Maus feiert die Jahreszeiten
»Wisst ihr was?«, ruft Papa Maus, »heute geht’s zum Picknick raus! Durch die schöne Frühlingswelt wandern wir in Wald und Feld!« Dieses Picknick wird ein Hit. Alle helfen tüchtig mit. So viel Klöße wiegen schwer! »Papa, gib den Rucksack her!« Ringsherum im Frühlingswald froher Vogelruf erschallt.“ (S. 10-14)
Die jungen Leserinnen und Leser begleiten Familie Maus, das sind Mama Maus, Papa Maus, Oma Maus, Opa Maus und zehn Mäusegeschwister durch die Jahreszeiten. Sie erleben sie in ihrem Alltag, bei ihren Wanderungen und spannenden Abenteuern, die sie in vier Büchern durch die verschiedensten Regionen der Natur führt.
„Übersichtliche Leseeinheiten, farbige Sprechsilben sowie kurze Zeilen ermöglichen schnelle Lese-Erfolge und motivieren zum Weiterlesen. Die vielen Illustrationen bieten Lesepausen und unterstützen gleichzeitig das Textverständnis. Rätsel im Buch regen Gespräche über das Gelesene an.“ (S. 4)
„Wir Menschen streben stets danach, das Leben einfacher zu gestalten, und wir entwickeln Mittel zur Erforschung der Welt, damit wir sie besser verstehen und erklären können. Daraus ergeben sich die Geschichte der Wissenschaft und die größten Entdeckungen der Menschheit. Homo sapiens, unsere Art, lebt seit etwa 100 000 Jahren auf der Erde. Unsere jüngsten Vorfahren hatten fast den gleichen Körperbau und sahen uns sehr ähnlich, aber ihre Gedankenwelt war eine ganz andere.“ (S. 6)
„Eine mittelmäßige Hexe. Sie wäre beleidigt gewesen, hätte es nicht gestimmt. Sie konnte mit einem Fingerschnipsen ihren Kaffee aufwärmen und ihren Schatten bitten, den Mantel zu holen. An einem guten Tag brachte sie auch ein Feuerwerk zustande oder zwei. Wohnzimmertricks. Würde sie gewinnen, würde sie eine richtige Hexe werden wie die aus den alten Märchen.“ (S. 10)
„Oscar sitzt schon eine Weile im Hof und macht das, was er in letzter Zeit häufig macht – er langweilt sich. Er langweilt sich so sehr, dass es ihm vorkommt, als wäre die Zeit ein zäher Kaugummi, der sich immer mehr in die Länge zieht. Aber ihm fällt einfach nichts ein. Gar nichts. Kein Fitzelchen einer Idee.“
„Mina drückt den Turboantrieb fest, wischt die Klebereste an ihrer Jeans ab und nickt. »Fertig!« Die Flugmaschine ist perfekt: Raketenform, Goldglitzerstreifen und Spezialfunktionen. Vorne der Gegenwindschirm, hinten die Nachtbeleuchtung und innen die Knöpfe und Hebel für die Steuertechnik.“ (S. 7)
„»Hallo Leute, willkommen zurück in der Baker Street in Crazy London! Hier wohnen Detektiv-Genie Sherlock Holmes und ich, John Watson. Und schon wieder passiert etwas Seltsames …« Matsch »Jemand hat alte Schuhe vor unsere Tür gestellt, Sherlock Holmes!« »Korrekt Watson.« »Wem die wohl gehören?« »Einer Gärtnerin aus dem Dorf Little Rain im Dark Moor. Sie ist Linkshänderin. Und sie kommt gleich wieder.« »Häh!?«“
„Zwei Kinder werden im selben Krankenhaus geboren. Zwei Stimmchen schreien laut, dann schweigen sie. Ihre Herzen stocken. Ihre Lungen bleiben leer. Menschen rennen, Maschinen piepen. Eltern schreien. Nach einer Ewigkeit strömt neue Luft in ihre Lungen. Zwei Herzchen schlagen. Vor Freude schluchzen die Eltern. Alles ist gut gegangen. Wäre da nicht … Wäre da nicht ein Riss im Universum, der nun von einer Welt zur anderen führt.“ (S. 7)
„Hallo, liebe Leseratten! Ich heiße Petra Fuchs und bin Kinderbuchautorin. Ich erfinde und schreibe Geschichten, aus denen Bücher gemacht werden. Oft fragen mich die Kinder, wie solch ein Bilderbuch eigentlich entsteht. Das wollt ihr auch gern wissen? Dann blättert doch einfach mal um.“
„Es war früher Nachmittag, als Herr Fuchs mit einem ganzen Mülleimer voller verstaubter Ideen aus dem Keller kletterte, die Haustür öffnete und alles in die Tonne kippte. Bevor er mit dem Schreiben eines neuen Buches begann, konnte es nicht schaden, ein bisschen aufzuräumen.“ (S. 8)