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bart moeyaert, bianca„Mein Bruder hält seine Gabel und sein Messer in der Hand. Er hat Hunger, sagt er. »Ich nicht so.« Ich finde es viel zu warm für warmes Essen. Auf Alans nackter Brust ist ein Ausrufezeichen. Man hat ihm schon dreimal den Brustkorb aufgeschnitten, aber es sieht nur aus wie ein Mal, und er lebt noch.“ (S. 7)

Eines Nachmittags kommt der Star aus Biancas Lieblingsserie „Hier bei uns“ bei ihr zu Hause auf Besuch. Sie ist die Mutter eines Schulfreundes ihres Bruders, der mit Alan den Nachmittag verbringen will.

markus orths, luftpiraten„Es gibt jede Menge Luftlöcher am Himmel, weit jenseits der Wolken. Die Menschen auf der Erde können sie leider nicht sehen. Erstens ist Luft für sie unsichtbar. Und zweitens sind Löcher für sie unsichtbar. Luftlöcher sind also doppelt unsichtbar.“ (S. 7)

Hoch droben am Himmel zwischen den Wolken hausen in unsichtbaren Luftlöchern die Luftpiraten. Es sind raue Einzelgänger, die ständig schlechte Laune haben. Alle haben eine Augenklappe, mit denen sie ihr gefährliches Blitzauge verbergen, mit dem sie richtige Blitze schleudern können.

simon mason, hey sherlock„Zweige peitschten Amy ins Gesicht, sie rutschte aus und fiel mit einem Aufschrei hin, stand nass wieder auf und kämpfte sich weiter zwischen den rauschenden Bäumen hindurch. Regenblind, mit eingezogenem Kopf, lief sie rutschend den Weg entlang, während das Unwetter ringsum donnerte und toste wie ein aufgewühltes Meer.“ (S. 12)

Die sechzehnjährige Amy Roecastle wird nach einem Streit mit ihrer Mutter vermisst. Vieles deutet auf ein Verbrechen hin und Inspector Raminder Sing nimmt die Ermittlungen auf. Zufälligerweise arbeitet auch Garvie Smith auf dem Grundstück der Vermissten und beginnt sich für den Fall zu interessieren.

ingo siegner, eliot und isabella in den Räuberbergen„Eliot freut sich riesig, denn die Ferien haben begonnen. Gleicht bricht er auf zu Isabella, dem tollsten Rattenmädchen der Welt. Gemeinsam wollen sie wandern, über die Berge bis ans Meer. Der Rucksack ist schon gepackt, mit Zelt und allem Drum und Dran.“ (S. 7)

Eliot und Isabella planen einen abenteuerlichen gemeinsamen Ausflug in die Berge. Was für die beiden als gemütliche Bergwanderung gedacht war, entwickelt sich bald zu einem kleinen Abenteuer, bei dem auch ihr alter Rivale Bocky Bockwurst und seine Bande natürlich nicht fehlen dürfen.

thomas taylor, malamander„Ich heiße übrigens Herbert Lemon. Die meisten nennen mich Herbie. Wie man an meiner Kappe sehen kann, bin ich der Sachenfinder des Grand Nautilus Hotels. Irgendjemand hat mir mal erzählt, dass die meisten Hotels keinen Sachenfinder beschäftigen, aber das kann nicht stimmen. Was tun die mit all den verloren gegangenen Gegenständen?“ (S. 10)

In der kleinen Hafenstadt Eerie-on-Sea geht die Sage vom Malamander um, einem Fischmenschen, der jedes Jahr ein rotes leuchtendes Ei legt. Er wartet vor der Küste auf seinen Partner und verschlingt das Ei, wenn dieser nicht erscheint. Wem es aber gelingt, das magische Ei in seinen Besitz zu bringen, dem werden alle Wünsche erfüllt.

nina hundertschnee, leopeule„Uhuuu-nanu! Was ist denn das? Die Nacht im Wald ist unheimlich dunkel, doch die Augen der Euleneltern leuchten hell. Gespannt schauen beide auf ihr Nest, in dem fünf glänzende Eier liegen. Vier davon sehen sich ziemlich ähnlich. Doch das fünfte Ei ist irgendwie anders. Es ist mit Flecken übersät wie der Himmel mit Sternen.“

Die Eulen erwarten ihren Nachwuchs im Nest und sind ganz begeistert, als die ersten vier Küken schlüpfen. Nur das fünfte Ei mit den Leopardenflecken lässt auf sich warten. Plötzlich beginnt das Ei loszurollen und fällt aus dem Nest. Die Schale zerspringt und ein strubbeliges Küken mit braunen Flecken kommt zum Vorschein.

judith le huray, ein channel für die zukunft„Für den städtischen Videokanal sucht die Stadt Rautestein ein Team von jungen Leuten zwischen 12 und 18 Jahren. Mit Beiträgen zu einem selbst gewählten Themenbereich sollen sie die Bevölkerung überzeugen. Nach einer Vorauswahl treten die besten Teams gegeneinander an.“ (S. 14)

Die fünf Mitglieder der Schülerzeitungs-Ag Nora, Isi, Lenny, Esma und Mark beschließen gemeinsam an einem Wettbewerb der Stadt Rautestein teilzunehmen. Dazu müssen sie in drei Wochen sechs Video für den städtischen Videokanal produzieren. Als Themenschwerpunkt wählen sie das Thema Umwelt und als Name ihres Teams „FürMorgen“.

hendrik lambertus, die mission der tollkühnen bücher„Der Verkaufsraum hinter der Tür aus buntem Glas war zwar wie jedes Antiquariat mit Unmengen von Büchern vollgestopft, dicht zusammengedrängt in hohen Regalen bis unter die Decke. Doch niemals war je eines von ihnen gekauft worden. Die Bücher hätten sich das auch schwer verbeten. Denn die meisten von ihnen waren mehr, als sie zu sein schienen. Sie waren lebendig.“ (S. 3f)

Im Antiquariat „Dinas Bücherhort“ liegt das Hauptquartier der Buchagenten, die als tollkühne Buchschützer ihre unbelebten Vettern, die „schlafenden Bücher“ bewachen. Ihre Aufgabe ist es, die Bücher vor schurkische Bücherdieben, hässlichen Eselsohren und andere Bedrohungen zu schützen.

anette moser, die kleine biene„Der Tag, an dem das kleine Gelb-Braun-Flaumige gegen den dicken Stamm der alten Buche rumste und so ziemlich alles unter ihrem Blätterdach durcheinanderbrachte, begann eigentlich ganz normal.“ (S. 5)

Eine kleine verletzte Biene rammt die Buche einer illustren Wohngemeinschaft von Kaninchen, Spinnen, Eichhörnchen, Eule, Specht, Hirschkäfer u.a. Als die Spinne Krypta und der Hirschkäfer Rindhard ihre Verletzungen versorgen wollen, befürchtet die kleine Biene von den beiden gefressen zu werden.

kerstin gulden, fair play„Trotzdem haben wir nach den Sommerferien beschlossen, etwas zu opfern: unsere Freiheit. Zumindest für drei Monate. Wir kriegen etwas Besseres für das, was wir aufgeben, dachten wir. Das war das große Ziel, klar, das offizielle: Die Welt retten, wenigsten ein bisschen. Vielleicht wäre das Experiment nicht außer Kontrolle geraten, wenn es dabei geblieben wäre.“ (S. 5)

Vier Schülerinnen und Schüler entwickeln eine App, die helfen soll, so zu leben, dass die Bedrohung durch die Klimakrise gestoppt werden könnte. Alle haben ihre ganz persönlichen und eigenen Interessen, am Projekt teilzunehmen und bald schon beginnen die Dinge aus dem Ruder zu geraten.