lawrence david, Hilfe! gregor ist plötzlich ein käfer„Als Gregor Sampson eines Morgens aufwacht, … entdeckt er, dass er ein riesengroßer Käfer ist. Er starrt in den Spiegel an seiner Zimmertür. Er hat einen großen rotbraunen Käferleib. Er hat zwei große dunkle Käferaugen. Er hat zwei lange Käferfühler.“ (S. 6 - 9)

Die im Jahr 1916 erschienene Erzählung „Die Verwandlung“ gehört wohl zu den bekanntesten Werken des großen österreichischen Autors Franz Kafkas. Lawrence David erzählt die Geschichte von Gregor, der plötzlich in seinem Bett als Käfer erwacht, für Kinder neu.

ada zapperi zucker, das hausDie Geschichte reicht jedem persönlich die Hand, dass er sich damit auseinandersetzt. Und wer sich nicht der Geschichte stellt, der wird von der Geschichte gestellt, hat dieser Tage der österreichische Nationalratspräsident philosophiert.

Ada Zapperi Zucker geht im Roman „Das Haus in der Widenmayerstraße“ der Frage nach, wie man den nächsten Generationen Geschichte erzählen kann, ohne dass sich diese aus Scham, Grauen oder Widerwillen abwenden. Denn das historische Bewusstsein eines Menschen bildet sich erst ab der Hälfte des Lebens, bis dahin erscheint den jungen Leuten alles austauschbar, beliebig oder unterhaltsam.

jan bajtlik, ariadnes faden„Wie funktioniert dieses Buch? 1. Finden den Weg durch das Labyrinth. Es führt immer nur ein Weg hinaus. 2. Mach dich mit der Welt der alten Griechen und mit ihren Sagen vertraut: Sie dir die Zeichnungen an, entdecke spannenden Einzelheiten und lies die Bildunterschriften.“ (S. 5)

Die Mythen und Sagen der alten Griechen und ihre Götterwelt haben bis heute nichts an ihrer magischen Faszination verloren. Sie werden immer wieder neu- und nacherzählt und finden auch im schulischen Unterricht einen wichtigen Stellenwert. „Aridanes Faden“ greift diese Neugier an den alten Erzählungen auf und führt in Form von Labyrinthen durch die griechische Welt und ihre Sagen und Mythen.

barbara aschenwald, lichter im bergIn der modernen Tourismusindustrie wird den Gästen eine zweifache Eroberung des Gebirges schmackhaft gemacht. Einmal sollen sie ihre Körper auf diverse Gipfel schwingen, zum anderen sollen sie nach der körperlichen Anstrengung die Sagen, Mythen und Fiktionen aus dem Gestein herausklopfen. Daher boomen Sagen-Safaris, Dorfschreibstuben und Ofengeschichten.

Barbara Aschenwald hat sich für ihre Erzählungen „Lichter im Berg“ auf den Weg nach Galtür gemacht, um den Einheimischen zuzuhören und daraus Geschichten für verweilende Gäste zu machen. Der Paznauner Ort Galtür ist für seine Lawinenkatastrophe in der jüngeren Geschichte bekannt, noch mehr aber für sein psychologisches Aufarbeitungsprogramm, bei dem man Traumatisierte unter anderem mit Geschichten zu heilen versucht.

zeichnen, drachen„In diesem Buch finden Sie eine Füller unterschiedlicher Drachen, mythischer Bestien und Fantasy-Figuren, wie sie uns in zahllosen Videospielen, Horrorfilmen und Büchern begegnen. Es macht großen Spaß, sie zu zeichnen, und dafür erhalten Sie auf den folgenden Seiten das passende Rüstzeug.“ (S. 5)

„Mythen, Drachen, Fantasy“ zeigt praktische Methoden, wie das Zeichnen von Fantasiegeschöpfen sowohl mit technischen Hinweisen als auch mit Anregungen für die eigene Fantasie gut gelingen kann und bietet dazu zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die auch für Anfänger leicht umzusetzen sind.

cyrill stieger, wir wissen nicht mehr, wer wir sindJedes Mal, wenn die Statistiken der frisch eingebürgerten Staatsbürger ausgelegt werden, sind neben Staaten, unter denen wir uns etwas vorzustellen vermeinen, Ethnien dabei, von denen oft die Eingebürgerten selbst noch nichts gehört haben. Wenn wir nämlich ein paar Generationen zurückblicken, so wissen wir oft alle nicht mehr, wer wir sind.

Cyrill Stiegler stellt unter diesen makaberen Seufzer des Unwissens seine ausführlichen Reisen und Interviews quer durch Mittel- und Osteuropa. In manchen Landstrichen wird er fündig und stößt auf Reste von Völkern, die nur mehr in alten Namensgebungen rekonstruierbar sind.

krickelkrakels, die zick zack zeitreise„Nanu, hier ist ja überhaupt gar nichts! Klatsche einmal kräftig in die Hände. Wow, der Urknall! Das ist aber laut! Halte dir lieber die Ohren zu. Das ganze Universum ist entstanden. Suche den kleinen blauen Planeten und tippe ihn an.“

„Das bewegte Buch - Die Zick-Zack-Zeitreise“ nimmt die jungen Leserinnen und Leser mit auf eine großartige Zeitreise von den Anfängen des Universums über die Geschichte der Lebewesen und Menschen bis in unsere Zukunft.

christian somnitz_materialien mark twain„Das Begleitmaterial greift verschiedene inhaltliche, sprachliche, historische und gesellschaftlich-ethische Aspekte des Romans auf. […] Jeder Abschnitt beginnt mit einem Lehrerteil, in dem sich Hinweise zu den Kopiervorlagen, sowie zusätzliche Vorschläge für Gesprächs- oder Schreibanlässe befinden.“ (S. 4)

Arbeitsmaterialien für Klassenlektüren bieten eine interessante Möglichkeit, Hintergrundwissen zum Buch zu vermitteln und den Inhalt spielerisch zu vertiefen und in Form von Arbeitsaufträgen zu verarbeiten.

johnny ball, das ist alles mathe„Alles was wir tun, hängt mit Mathematik zusammen. Wir müssen Dinge zählen und messen, sie berechnen und vorhersagen, beschreiben und planen und alle möglichen Probleme lösen. Bei all diesen Aufgaben hilft uns die Mathematik.“ (S. 3)

Was wäre unser Leben ohne Zahlen und welche Rolle spielen Zahlen wo in der Welt. Johnny Ball lädt junge Leserinnen und Leser auf eine außergewöhnliche Reise in die aufregende Welt der Zahlen ein und eröffnet einen neuen Blick auf die Mathematik.

christian steinbacher, gräser im windDas Trivialste und Geilste, das man sich in der Literatur vorstellen kann, ist Gras. Nicht nur, der biblische Vers, „alles Fleisch wird Gras“, weist auf die Besonderheit von Gras hin, auch der Top-Roman des Nobelpreisträgers Claude Simon heißt schlicht „Das Gras“.

Christian Steinbacher nimmt das Gras zum Ausgangspunkt für seine poetische Abhandlung, die bei ihm Abgleich heißt. Als Vorspann ist dem Gräser-Werk eine zweifache Übersetzung einer Szene aus Simons Gras vorangestellt. Selbst der Laie erkennt, dass Gras bei jedem Anblättern anders wird. Im Roman dient das Gras einerseits als Stoff für ineinander Verwachsenes und als Unterlage für Seitensprünge, die manche Helden mitten im Absatz durchführen.